Galileo Spezial: Vulkane - Gefahr aus der Tiefe

Galileo Spezial: Vulkane - Gefahr aus der Tiefe

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Island, 100 Kilometer westlich vom Eyjafjallajökull: Stefan Gödde steigt für „Galileo Spezial“ ins Innere des Vulkans Thrihnukagigur


Immer wieder erinnert uns ein Vulkanausbruch irgendwo auf der Welt daran, dass wir auf einem Feuerball leben. Aber wie gefährlich sind die Vulkane vor unserer Haustür? Was tun Forscher, um Ausbrüche vorauszusehen? Und wie gut sind wir auf eine Eruption vorbereitet? Für „Galileo Spezial: Vulkane - Gefahr aus der Tiefe“  besucht Moderator Stefan Gödde die gefährlichsten Vulkangebiete in Deutschland, Italien und Island.


Der isländische Thrihnukagigur ist vor 4000 Jahren zum letzten Mal ausgebrochen. Dabei ist in 120 Metern Tiefe eine Kammer entstanden. Stefan Gödde wagt sich ins Innere des schlafenden Riesen: „Wir wurden in einem Korb durch den Schlot des Vulkans in die Kammer hinabgelassen, die noch vor 4000 Jahren voll von brodelnder Lava war. Hier ist mir richtig bewusst geworden, wie klein wir sind – und wie groß und gewaltig die Kräfte in unserer Erde. Als einer der ersten Menschen mitten in einem schlafenden Vulkan zu sein, war wohl eines der spannendsten Abenteuer meines Lebens.“

 

Als sehr aktiver Vulkan gilt die Katla. Forscher rechnen mit einem baldigen Ausbruch. Deshalb ist die Katla aktuell der bestüberwachte Vulkan Islands. Im Überwachungszentrum in Reykjavik erfährt Stefan Gödde, wie Experten Eruptionen vorausberechnen und welche Sicherheitsmaßnahmen die Bevölkerung im Katastrophenfall schützen sollen.


Das gefährlichste Vulkangebiet unseres eigenen Kontinents befindet sich in Italien. Mehr als drei Millionen Menschen leben im Großraum Neapel in unmittelbarer Nähe zum Vesuv und den Phlegräischen Feldern, einem vulkanisch aktiven Gebiet, das sich über 150 Quadratkilometer erstreckt. Stefan Gödde erklimmt den Kraterrand des Vesuv und erfährt, warum gerade dieser Vulkan der potenziell gefährlichste Europas ist.