Anschlag Jemen Bundespolizei

Anschlag Jemen Bundespolizei

Ursprünglich schützte die GSG-9 deutsche Diplomaten in Spannungs- und Krisengebieten. Die Einsätze sind geheim und sehr gefährlich. Im Irak wurden zwei GSG-9 Beamte bei einem solchen Einsatz getötet. Die personellen Kapazitäten der Eliteeinheit reichen nicht mehr aus, um in immer mehr Krisengebieten die Diplomaten zu schützen. Daher wurde 2009 eine komplett neue Spezialeinheit ins Leben gerufen, ihr Name: SIK, Schutzaufgaben in Krisengebieten.
Sie soll das extrem hohe Ausbildungsniveau der GSG-9 erreichen, sich darüber hinaus aber noch zusätzliche Fähigkeiten erarbeiten, vor allem Personenschutz im Kriegsgebiet. Darauf müssen sie taktisch, mental und körperlich vorbereitet sein. Neben der Polizeiausbildung auf höchstem Niveau, brauchen sie dazu auch militärische Eigenschaften. Sie müssen darauf vorbereitet sein ein Feuergefecht mit schweren Schnellfeuerwaffen zu führen und gleichzeitig die Schutzperson in Sicherheit bringen.
Galileo hat exklusiv einen Beamten 5 Monate lang begleitet, bei der Ausbildung und beim ersten Einsatz in Kabul.

Nach dem dramatischen Anschlag im Jemen kam jetzt heraus: Der getötete Leibwächter war ein Mitglied der deutschen Spezialeinheit der Bundespolizei, die seit 2009 deutsche Diplomaten in Krisengebieten beschützt. Aber was sind das für Menschen? Wie werden sie ausgebildet? Und warum entscheiden sie sich für so einen lebensgefährlichen Job? 

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