Hollandtomaten

Hollandtomaten

Riesig, wässrig, geschmacklos - der Ruf der Hollandtomate könnte schlechter nicht sein. Dabei haben die Holländer seit Jahren alles getan, damit ihre Tomaten zu Gaumenschmeichlern werden – Gemüsepralinen statt Wasserbomben.

Ob es ihnen gelungen ist, haben wir überprüft und sind dorthin gefahren, wo die berühmt-berüchtigten „roten Wasserbomben“ produziert werden. Das Tomatenanbaugebiet Hollands liegt nahe Den Haag und es ist fast völlig unter Glas, weil es dort so viele Gewächshäuser gibt. Wir besuchen einen Betrieb, der 18 Millionen Tomaten pro Woche verkauft, vor allem an deutsche Supermärkte. Dabei haben wir auch gleich noch einen neuen Ernährungstrend entdeckt: Mit Tomaten wird heutzutage nicht mehr so viel gekocht wie früher, man macht aus ihnen auch viel seltener einen Salat. Statt dessen nutzt man sie als „Snack zwischendurch“, von der Hand in den Mund. Die Hersteller reagieren darauf mit kleinen Minitomaten und abgepacktem Snack-Gemüse, das es inzwischen in jedem Supermarkt und Discounter zu kaufen gibt. 

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Tommies Tomaten
Zu Besuch bei den Supermarkt-Tomaten

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Weg der Hollandtomate

Geschmackspralinen oder fade Wasserbomben? Das rote Gemüse aus dem Oranje-Land hat keinen besonders guten Ruf unter den Verbrauchern. Doch wie steht es wirklich um die Holland-Tomaten?

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