Safarijagd in Texas

Es sind faszinierende Bilder - Zebras, Antilopen und Gazellen laufen durch die Steppe. Doch wir sind nicht in Südafrika – sondern mitten in Texas, auf einer sogenannten Safariranch. Hier wird auf exotisches Grosswild Jagd gemacht. Bis zu 40000 Dollar zahlen Trophäenjäger aus ganz Amerika, um hier Büffel oder Gnus zu erlegen.
Doch so schlimm das zunächst klingen mag, es gibt in den USA viele Befürworter. Denn die Safariranches haben es geschafft, drei in Afrika vom Aussterben bedrohte Tierarten zu retten. Das Geld der Jäger fliesst nämlich teils zurück in Züchtungsprogramme, die das langfristige Überleben der gefährdeten Tiere garantieren. Tierschüzter dagegen gehen seit Jahren gegen diese Safaris auf die Barrikaden, die sie für eine unglaubliche Tierqualerei halten.

Wir sind nach Texas gereist, um das kontroverse Thema direkt vor Ort zu erörtern. Unter anderem waren wir als erstes deutsches Kamerateam drei Tage lang bei einer Safarijagd mit dabei. 

Links zum Beitrag:
Tall Grass Outfitters - Der Safari Jagdleiter
Amerikanische Tierschutzorganisation "Humane Society" 

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