Die gute Frage: Karussell-Schwindel

Die gute Frage: Karussell-Schwindel

Sind Raben wirklich schlechte Eltern? Warum wachsen Fingernägel schneller als Fußnägel? Und warum konnte man als Kind stundenlang Karussell fahren, ohne das einem schwindelig wird – und als Erwachsener kann man das nicht mehr? Gute Frage. Auf die Galileo-Reporter Jan Schwiderek eine Antwort sucht. Im Freizeitpark stellt er sich dem Karussell-Duell mit dem neunjährigen Anton. Und dann geht es rund!

Was ist Schwindel? Schwindel entsteht, wenn zu viele unterschiedliche Informationen, vor allem von den Augen und den Gleichgewichtsorganen im Ohr, Informationen ans Gehirn senden. Im Karussell beispielsweise meldet das Auge „Bewegung“, dabei sitzen wir still. Die Gleichgewichtsorgange im Ohr melden dabei zeitgleich verschiedene Drehungen, oder Auf-und-Ab-Bewegungen. Das Gehirn schlägt sozusagen Alarm, indem es mit Schwindel reagiert. Übrigens: es bringt leider nichts, in der Achterbahn einfach die Augen zu schließen, um damit weniger konkurrierende Infos ans Gehirn zu schicken. Im Gegenteil. Denn die Augen helfen auch, sich zu orientieren. Wenn aber die Information dazu fehlt, wo oben und unten ist, wird es einem leider eher noch schwindliger. 

Link zum Beitrag:
Deutsches Schwindel und Gleichgewichtszentrum an der Universitätsklinik München

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Die gute Frage - Schwindel

Schwindel entsteht, wenn zu viele unterschiedliche Informationen, vor allem von den Augen und den Gleichgewichtsorganen im Ohr, ans Gehirn gesendet werden. Doch warum reagieren manche Menschen darauf heftiger als andere? Unser Reporter Jan Schwide...

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