Der Weg des Lebkuchenherzes

Der Weg des Lebkuchenherzes

Auf dem Oktoberfest gilt: keine Frau geht ohne Herz nach Hause! Aber wie werden die Lebkuchenherzen eigentlich hergestellt? Galileo-Reporter Matthias Fiedler ist bei einem der größten Lebkuchenproduzenten der Welt. Und muss richtig schuften, denn fast alles wird dort noch von Hand gemacht. 

Ein Konditor, der Lebkuchen herstellt, heißt Lebküchner. Die bekanntesten in Deutschland sind in Nürnberg angesiedelt. Das liegt daran, dass in Nürnberg im 16. Jahrhundert viele Handelsstraßen durch gingen. Somit gab es in dieser Stadt immer viele Gewürze, die für Lebkuchen wichtig sind. Außerdem war früher viel mehr Honig im Lebkuchen enthalten. Die Bodenbeschaffenheit und das Klima waren hier ideal für die Bienenzucht. Woher der Name Lebkuchen kommt, ist nicht genau bewiesen. Wahrscheinlich von dem lateinischen Wort „libum“, das so viel wie Fladen, Flachkuchen oder Opferkuchen heißt.  

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