Bunkerwohnen

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Loft statt Luftschutz. Wohnen im Hochbunker ist ein urbaner Immobilientrend. Die ehemaligen Kriegsbauten stehen häufig in begehrten Wohnvierteln und gelten daher als "bombensicheres" Investment. In Ballungszentren steigen die Preise für Bunker, in Frankfurt ging etwa ein Bunker für vier Millionen Euro weg. Doch der Umbau ist aufwändig, denn die Kriegsbauten sind eigentlich nicht zum Wohnen vorgesehen.

Die Hochbunker dienten im zweiten Weltkrieg der Bevölkerung zum Schutz im Bombenhagel der Alliierten.  Dicke Wände, keine Fenster - diese Bauweise rettete Leben. Um luftige Loft-Wohnungen zu schaffen, fressen sich auf der Bunkerbaustelle in Hannover Diamantsägeseile durch die bis zu zwei Meter dicken Schutzwände. Das lohnt sich nur, wenn es für die Luxus-Lofts zahlungskräftige Individualisten gibt.

Die Bundesanstalt für Immobilien hat derzeit noch knapp über 200 Hochbunker im Bestand. Galileo begleitet die aufwändigen Bauarbeiten, taucht in die beklemmende Vergangenheit der Bunker ein und staunt über fertige Pracht-Bunker.

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Bunkerwohnungen

Wohnen im Hochbunker! Mittlerweile ist das zum urbanen Trend geworden, denn die ehemaligen Kriegsbauten befinden sich meist in gefragten Wohnvierteln. Wie aus dunklen Schutzbehausungen Luxusimmobilien entstehen, seht ihr hier.

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