Rekord-Seilläufer auf der Zugspitze

Rekord-Seilläufer auf der Zugspitze

Eine Highline, zweieinhalb Zentimeter breit, 150 Meter über dem Boden. Nur an zwei freihängenden Gondeln befestigt. Alex Schulz auf der Jagd nach einem irren Weltrekord. Noch nie hat jemand auf 3000 Metern Höhe zwischen zwei Gondeln eine Highline überquert. Doch noch ist das Zugspitzenprojekt des Highliner-Teams um Alexander Schulz nur eine kühne Idee – zusammen mit dem Zugspitzen-Team müssen sie zuerst die Gegebenheiten auf der Gletscher-Seilbahn checken. Kann der waghalsige Versuch sicherheitstechnisch überhaupt realisiert werden? Was ist, wenn das Wetter auf 3000 Metern Höhe verrückt spielt? Unabhängig von allen noch ungeklärten Fragen muss sich der 23-jährige Alex körperlich auf den extremen Weltrekordversuch vorbereiten. Zu aller Überraschung trainiert er dafür nicht in den Bergen, sondern im Englischen Garten in München. Wir sind dabei, wenn sich Alex durch Slacklines über Wasser und technisch ausgeklügelte Bandkonstruktion auf die äußersten wackligen Gegebenheiten, die zwischen zwei freihängen Gondeln herrschen werden, trainiert. Doch nicht nur die Körperbalance und die Technik müssen stimmen:  direkt am Fuß der Zugspitze bereitet sich Alex auch mental auf seine Aktion vor, denn der Erfolg des Versuchs entscheidet sich auch im Kopf. Und so kämpft der 23-Jährige dann über dem 150 Meter tiefen Abgrund nicht nur mit der Höhe - Wetterumschwünge im Minutentakt und Minusgrade sind auf der Zugspitze an der Tagesordnung. Der größte Feind jedoch ist seine eigene Angst.

Links zum Beitrag:
Highliner-Team um Alex Schulz
Zugspitze

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