Galileo zahlt

Galileo zahlt

Galileo-Host Matthias Fiedler überrascht Restaurantbesucher mit einem unterhaltsamen Food-Quiz. Gewinnt ihr, zahlen wir eure Rechnung! Auftakte macht ein echtes Kultlokal: Das Zoozie'z in München bietet eine internationale Speisekarte mit vielen außergewöhnlichen Gerichten – aber wie gut kennen sich die Gäste kulinarisch aus?  Mit unterhaltsamen Spielen und Wissensfragen rund um Lebensmittel fordert Matthias sie heraus. Gewinnt, heißt es: Galileo zahlt! 

Zusatzinfos zu Exotenfleisch:

1.Straußenfleisch
Es sieht aus wie Rind und schmeckt auch ähnlich - ist aber Geflügel – und dementsprechend mager und cholesterienarm. Verkauft wird es hauptsächlich am Stück, als Gulasch oder Steak und Filet – und sollte wegen des niedrigen Fettgehalt nur kurz angebraten werden – und erst mit einem rosa Kern entfaltet Straußenfleisch sein volles Aroma.

2. Krokodilfleisch
Es ist sehr fettarm, erinnert optisch aber eher an einen Fisch und schmeckt angeblich wie Huhn. Bei uns ist es noch kaum bekannt, in Amerika dagegen findet man es auf vielen Speisekarten. Dort wird es oft frittiert als Vorspeise angeboten – Die besten Fleischstücke befinden sich im Krokodilschwanz – auch dieses Filetstück stammt aus dem Schwanz. 

3. Kängurufleisch
Es hat einen dezent Fleischgeschmack, vergleichbar mit dem Wildgeschmack des Rehs – zudem ist das Fleisch sehr bekömmlich. Der Fettgehalt beträgt nur rund ein Prozent. Kängurufleisch kommt ausschließlich aus Australien und wird dort wie unser Rot- und Dammwild bejagt. Allerdings darf es nur von lizenzierten Jägern geschossen werden. Schon die Aborigines haben Kängurus ihres Fleisches wegen gejagt, denn es galt als eines der schmackhaftesten Fleischsorten des Kontinents. Heute ist die Nachfrage in Australien kaum noch vorhanden, der Großteil wird exportiert, insbesondere nach Europa.

Zusatzinfos zu den Nudelsorten:

1. Makkaroni
Die hohle Langnudel gehört zu den bekanntesten Nudelsorten. Der Ursprung der Makkaroni ist nicht genau geklärt. Allerdings gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass die hohlen, langen Nudeln tatsächlich aus dem alten Griechenland stammen. Das griechische Wort „makaria“ beschreibt ein suppen- oder grützenartiges Gerstengericht. Den Überlieferungen zu Folge gelangte die Nudel von Griechenland aus nach Süditalien, von wo aus sie die ganze Welt erobern konnte.

2. Risi
Das sind kleine Nudeln in Getreidekorn- bzw. Reisform, die häufig Verwendung in der Griechischen Küche finden. Sie in der Italienischen Küche unter den Pasta-Namen Risoni bzw. Risi bekannt. In den deutschsprachigen Ländern werden sie oft einfach als Reisnudel bezeichnet, was aber irreführend ist. Sie werden nicht aus Reis, sondern aus Hartweizengrieß hergestellt. Als Gericht werden sie meist mit ein wenig Tomatensoße vermischt als Beilage angeboten, teilweise auch vermengt mit echtem Reis. Oft findet man Kritharaki auch als Suppeneinlage.

3. Pizzoccheri
Das sind Nudeln aus Buchweizen- und Weizenmehl, die im lombardischen Veltlin und im benachbarten bündnerischen Puschlav beheimatet sind. Pizzoccheri werden typischerweise vermischt mit Wirsing und Kartoffeln und Käse serviert – das war früher ein Arme-Leute-Essen, zählt heute zu den Nudel-Spezialitäten weltweit.

4. Farfalle
Farfalle – das heißt Schmetterling auf Italienisch. Farfalle sind eine Variante einer antiken Pastasorte, die in der norditalischen Region Emilia hergestellt wurde. Hierbei wurde ein quadratisches Stück Pastateig in der Mitte von Hand zusammengedrückt.

5. Udon-Nudeln
Nicht nur Italien, auch Japan hat seine eigenen Nudelsorten – die Udon-Nudel ist die dickste japanische Nudelsorte. Neben Weizenmehl, Wasser und Salz wird traditionell auch Meerwasser für die Zubereitung verwendet. Der Teig für die Udon-Nudel ist so fest, dass er sich mit den Händen kaum kneten lässt. Deshalb kommen in Japan dabei sogar die Füße zum Einsatz. In den Handel kommen Udon meist getrocknet oder aber bereits gekocht.

Zusatzinfo zu Fisch richtig filetieren:

So filetieren Sie Fisch richtig: Ein scharfes Messer schräg hinter den Kiemen ansetzen, Richtung Kopf schneiden. Dann das Messer drehen und in Richtung Rücken schneiden.

Das Messer zur Mitte des Fisches führen, leicht in Richtung Gräte und dann entlang der Hauptgräte bis zum Schwanzende schneiden. Den Fisch drehen und das zweite Filet auslösen. Die Bauchlappen schräg wegschneiden: So haben wir zwei Filets mit Haut. Wenn's ohne sein soll, die Haut am Schwanzende anschneiden, die Haut festhalten und mit dem bewegten Messer parallel zur Arbeitsfläche das Filet von der Haut trennen.

Und die Mühe lohnt sich. Erstens sind Filets vom Fischhändler in puncto Frische beim Einkauf kaum zu beurteilen – beim ganzen Fisch schon – je fester die Gräten sitzen, desto frischer ist er. Zweitens ist ein ganzer Fisch länger haltbar als ein bereits filetierter, wenn er bereits ausgenommen ist, wovon man in der Regel ausgehen kann. Drittens ist ein ganzer Fisch im Verhältnis preisgünstiger als ein Filet. Und schließlich kann man auch mit den „Schnittabfällen“, den Karkassen und Parüren, noch etwas anfangen, nämlich einen Fischfond zubereiten.

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Unser Reporter Matthias Fiedler überrascht Restaurantbesucher mit einem unterhaltsamen Food-Quiz. Gewinnt, Galileo zahlt die Rechnung!

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