Insektenfarm für die Küche

Insektenfarm für die Küche

Die Welternährungsorganisation schätzt, dass die Weltbevölkerung bis 2050 auf über neun Milliarden Menschen ansteigen wird. Um dann das Ernährungsproblem in den Griff zu kriegen, muss auch die westliche Welt Insekten in ihren Nahrungskatalog aufnehmen. Die österreichische Industriedesignerin Katharina Unger hat die erste Insekten Zuchtstation für die heimische Küche entwickelt. Eine Mischung aus Mini Ufo und Aquarium. 

Zusatzinfotext:
Farm 432 ist bisher nur ein Prototyp. Die Serienfertigung ist aber geplant. Die Zahl 432 steht für die 432 Stunden, die zwischen der Eiablage und der Ernte der Larven vergehen. Die Industriedesignerin Katharina Unger denkt daran ähnliche Farmen für alle möglichen Insektenarten zu entwickeln. Der Preis soll dann zwischen 250 und 300 Euro liegen. Noch lässt die europäische Gesetzeslage die Farm nur im privaten Gebrauch zu. Aber es wird sicher nicht mehr lange dauern bis wir auch im Supermarkt abgepackte Insekten kaufen können. In Holland und Belgien ist es bereits erlaubt. 

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Katharina Unger

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Insektenfarm für die Küche

Schätzungen zufolge soll die Weltbevölkerung bis 2050 auf neun Milliarden Menschen ansteigen. Um den Ernährungsproblemen entgegenzuwirken, muss auch die westliche Welt umdenken. Diese ungewöhnliche Geschäftsidee könnte ein Anfang sein.

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