Metallkoffer

Metallkoffer

Ein ganz normaler Koffer? Von außen gesehen stimmt das. Aber entscheidend ist sein geheimnisvoller Inhalt. Denn so ein Koffer könnte jeden von uns in vielleicht gar nicht allzu ferner Zukunft zum Millionär machen. Wie das geht und was genau in diesem Koffer steckt erfahrt ihr bei Galileo.

Interview mit der Redakteurin:

Wieso dieses Thema?
Ehrlich gesagt: Ich hatte von Strategischen Metallen noch nie etwas gehört. Dass Silber vielfach in der Industrie Verwendung findet, wusste ich. Bei der Recherche zu einem völlig anderen Thema stieß ich auf den Metallkoffer und die Strategischen Metalle. Ich habe mich sofort gefragt, was genau dahinter steckt. Das Spannende an den Strategischen Metallen ist ihre Schlüsselrolle für unser gesamtes modernes Leben, unsere Kommunikation hängt davon ab, aber sie spielen auch in anderen Bereichen wie in der Medizin oder beim Transport- und Verkehrswesen eine immense Rolle. Viele sagen, ohne Strategische Metalle würden wir heute noch leben wie im 19. Jahrhundert. Das fand ich ein sehr spannendes Thema!

Wie war’s beim Dreh?
Der Dreh im Hochsicherheitslager in der Schweiz war sehr spannend. Wir durften nicht einmal die schwere Tresortür drehen, die den Raum schützt. Die Details, wie genau das Lager gesichert wird, sollen nicht bekannt werden. Das ist eben einer der Orte, an die man nicht alle Tage kommt – selbst nicht als Autor von Galileo-Beiträgen. Zumal wir das erste Kamerateam waren, das in dem Lager drehen durfte.

Was weiß ich jetzt besser?
Ich habe vorher nicht gewusst, was genau Strategische Metalle sind. Sie sind sicher eine nicht uninteressante Vermögensanlage, aber viel wichtiger ist, dass mich das Thema noch einmal sensibilisiert hat für unseren verschwenderischen Umgang mit Ressourcen. Man muss einfach wissen: Strategische Metalle sind nur bedingt recycelbar. Jedes Handy, das man sich kauft, nur weil man unbedingt das neueste Modell haben muss, trägt zu einer Verknappung der Rohstoffe bei. Meiner Meinung nach ein wichtiges Argument, das einen vielleicht zweimal über den nächsten Kauf nachdenken lässt. Indium etwa wird nach Expertenmeinung in zehn Jahren erschöpft sein – zwar wird intensiv daran geforscht, das Material zu ersetzen und es gibt auch bereits erste Erfolge in dem Bereich, trotzdem leben wir vielfach sozusagen auf Pump!

Alle Themen der Sendung gibt's auf unserer neuen Webseite

Kommentare

Ganze Folgen