Albinos in Afrika

Es klingt wie ein Horror-Roman, doch es ist eine wahre Geschichte:
Robinson Mkwana aus Kenia wäre fast ermordet worden, weil seine Körperteile ein Vermögen wert sind – denn Robinson ist ein Albino mit weißer Haut und hellblondem Haar.
In manchen Ländern Afrikas wird dieser vererbbare Gendefekt als Fluch angesehen, die Betroffenen werden ausgegrenzt, ihre Körperteile gelten als Glücksbringer, deren Besitz Macht, Gesundheit und Reichtum bewirkt. Deshalb kommt es immer wieder zu grausamen Morden an Albinos, viele sind noch kleine Kinder. Besonders stark ist der Aberglaube in Tansania.
Robinson Mwkana wäre fast Opfer dieses Aberglaubens geworden, nur durch einen Zufall hat er überlebt. Trotzdem sagt er: „Ich möchte nicht schwarz sein wie die anderen. Ich bin stolz auf meine Farbe.“
Galileo hat sich vor Ort ein Bild davon gemacht, wie gefährlich die Lage für Albinos in Tansania wirklich ist. 

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