Der Weg des Maracuja-Saft

Nach Brasilien ist Ecuador der größte Exporteur der Passionsfrucht Maracuja. Für die Saftindustrie in Deutschland ist das Land am Äquator das wichtigste. Als sehr eigenwillig, exotisch fruchtig kann man den Geschmack am besten beschreiben. Da das Fruchtfleisch Aufgrund des hohen Säuregehalts sehr erfrischend ist, ist die Maracuja beliebt als Saftzusatz – ob pur, als Schorle oder im Cocktail. Allerdings, die lila-farbige Maracuja, die es bei uns im Laden zu kaufen gibt, kommt in Ecuador nicht vor. In Ecuador gibt es fast ausschließlich „gelbe“ Maracujas, aus denen vor allem Konzentrate und Nektar-Säfte gewonnen werden - 85% der Maracuja-Produktion Ecuadors werden in die Europäische Union geliefert. Wir verfolgen den Weg der Maracuja vom Feld der Farmer bis hin in das Cocktail-Glas einer Bar in Frankfurt.

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Goldmund
Tropifrutas

Interview mit dem Redakteur:
Wieso dieses Thema?
Maracujasaft macht die Cocktails in den Bars wirklich richtig lecker. Vor allem im Sommer schmecken die Drinks dann schön erfrischend, einfach exotisch.

Wie war´s beim Dreh?
Die Drehreise nach Ecuador hat sich immer wieder verschoben, insgesamt um mehrere Monate. Das lag vor allem daran, dass in vielen Gebieten lange Regenfälle die Felder überschwemmten, sodass die Erntezeit sich immer weiter nach hinten verschob. Einmal vor Ort, war es prima – auch wenn die Farmer in Ecuador verständlicherweise nicht immer verstanden, was wir überhaupt filmen wollen.

Was weiß ich jetzt besser?
Klarer Fall – Der Maracujanektar, der in die Flaschen kommt, stammt von der gelben Frucht, nicht von der violetten, die wir hier in Deutschland aus dem Supermarkt als Tafelobst kennen.

Und zum Schluss:
Danke an die vielen fleißigen Helfer vor Ort von Tropifrutas wie Javier, Marcos oder Pablo „Schumacher“, die immer versuchten, uns die besten Drehbedingungen zu verschaffen, auch wenn es nicht immer möglich war.

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