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Wasser

Wasser

Unsere Wasservorräte

Das gesamte Trinkwasser auf der Welt umfasst 10,6 Millionen Kubikkilometer: 100.000 Kubikkilometer Trinkwasser an der Erdoberfläche und 10,5 Millionen Kubikkilometer trinkbares Grundwasser. Salzwasser gibt es dagegen 1,33 Milliarden Kubikkilometer auf der Erde.

Der Marianengraben ist der tiefste Ort der Welt, er liegt elf Kilometer unterhalb des Meeresspiegels.

Das Hochwasser im Juni 2013 in Deutschland war die weltweit teuerste Naturkatastrophe des vergangenen Jahres. Die Wassermassen in Ost- und Süddeutschland verursachten mit 11,7 Milliarden Euro einen höheren Sachschaden als der Taifun Hayan auf den Philippinen im November vergangenen Jahres. Ein Grund: In Deutschland sind - anders als auf den Philippinen - Gebäude und Besitz in der Regel versichert, was zu entsprechenden Entschädigungszahlungen durch Versicherungen führt.

Die höchsten Wellen, die Surfer reiten können, treten in Nazaré an der portugiesischen Atlantikküste auf. 2013 bezwang der Hawaiianer Garrett McNamara dort eine 30 Meter hohe Welle, 2014 der Brite Andy Cotton eine möglicherweise noch höhere. Die Surfszene streitet sich noch mit den Experten vom Guinness-Buch der Rekorde, wie die Welle gemessen wird und ob der Rekord gültig war, weil die Welle nicht wirklich brach, sondern unter ihrem eigenen Gewicht in sich zusammensackte.

 

Erde

Erde

Der tiefst gelegene Ort der Erde ist das Ufer des Toten Meeres, das 420 Meter unter Normalnull liegt.

Deutschlands tiefste Stelle liegt hoch im Norden in der schleswig-holsteinischen Wilstermarsch – nämlich 3,54 Meter unter dem Meeresspiegel.

Edbeben

Das Erdbeben am 11. März 2011 vor Japan gehört mit der Stärke 9 auf der Richter-Skala zu den schlimmsten aller Zeiten. Der durch das Erdbeben ausgelöste Tsunami tötete mehr als 19.000 Menschen und zerstörte das Atomkraftwerk in Fukushima. Die Kosten werden auf 250 Milliarden Euro geschätzt. Es ist damit das teuerste Erdbeben überhaupt.

2004 löste ein Beben vor Sumatra ebenfalls einen Tsunami aus. Dabei starben etwa 230.000 Menschen. Über 1,7 Millionen Küstenbewohner rund um den Indischen Ozean wurden obdachlos.

Erdrutsch in Deutschland

Am 18. Juli 2009 rutschte in Sachsen-Anhalt ein etwa 350 Meter breiter Landstreifen am Hang des Concordia-Tagebaurestsees ab. Ein Doppelhaus sowie eine Haushälfte der angrenzenden Wohnsiedlung wurden mit in die Tiefe gerissen. Die Erdmassen begruben drei Bewohner unter sich. Wegen Absturzgefahr musste die gesamte Siedlung abgerissen werden. 41 Menschen verloren ihr Zuhause.

Das älteste Gestein der Erde findet man im Norden Kanadas. Es ist 4,28 Milliarden Jahre alt und damit vermutlich ein Relikt der allerersten Kruste unseres Planeten. Es stammt aus dem sogenannten Nuvvuagittuq-Grünsteingürtel und entstand bei der Umwandlung von Magma in Gestein.

Am Mittelozeanischen Rücken steigt ständig Magma nach oben, weshalb sich der Atlantische Ozean im Jahr um ca. zwei bis sechs Zentimeter ausdehnt.

Da die Erde auf Island dampft und Feuer und Wasser spuckt, glaubt mehr als die Hälfte der Isländer an Naturgeister, 90 Prozent halten sie für zumindest möglich. Erla Stefánsdóttir ist „Elfenbeauftragte“ beim Bauamt in der Hauptstadt Reykjavík, aber sie ist auch für Trolle, Gnome und anderes Huldofólk zuständig – so nennen die Isländer die für den Normalsterblichen unsichtbaren Wesen.

 

Luft

Luft

Der windreichste Ort der Welt ist der Mount Washington im US-Bundesstaat New Hampshire. Die Rekord-Windgeschwindigkeit hier: 372 km/h im Jahre 1934.  In Deutschland befindet sich der windreichste Ort nicht an der Küste, wie man vermuten würde. Es ist ebenfalls ein Berg: der Brocken im Harz. Hier liegt die Rekordgeschwindigkeit bei 263 km/h.

Zu den schlimmsten Hurricans aller Zeiten gehört Katrina, der 2005 in den USA 1.800 Menschen das Leben kostete. Fünf US-Bundesstaaten wurden zum Katastrophengebiet. Große Teile des Stadtgebiets von New Orleans standen unter Wasser. Bis 2011 war Katrina mit rund 100 Milliarden Euro die teuerste Naturkatastrophe aller Zeiten.

Im Winter 1999 fegte Sturmtief Lothar über Deutschland und Europa. 110 Menschen starben dabei. Der wirtschaftliche Gesamtschaden beläuft sich auf 8,7 Mrd. Euro.

 

Base-Jump-Rekord

Valery Rozov aus Russland sprang mit einem speziell für die niedrige Luftdichte entwickelten Wingsuit im Mai 2013 von der Nordwand des Mount Everest aus einer Höhe von 7220 Metern. Er hält damit den Weltrekord für den Base-Jump aus der größten Höhe.

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