Galileo Zusatzinfos 1. April 2010
Das beliebteste Fast Food Deutschlands: Pizza!
Rund 400 Millionen Kilo davon essen die Deutschen jährlich: Knappe 4 Kilo pro Kopf. Überall kann man den italienischen Bestseller kaufen: Im Fast Food Restaurant, am Imbissstand oder in der Pizzabude. Durchschnittspreis zwischen 1,50 Euro und 4 Euro. Pizza Schinken, Pizza Tonno, Pizza Hawai: Es gibt unzählige Varianten. Aber die beleibteste Pizza der Deutschen ist: Salamipizza. Doch längst nicht jede schmeckt. Galileo will deshalb wissen: Woran erkennt man schon auf den ersten Blick eine gute Salamipizza?
1. Wieso dieses Thema?
Das beliebteste Fast Food der Deutschen: Pizza. Überall lacht sie einem entgegen: In der Fußgängerzone, am Straßenrand, am Imbissstand, beim Bäcker, bei der Fast Food Kette. Pizza to go. Aber jeder kennt das Problem: Die meisten Pizzas zum Mitnehmen schmecken nicht. Deshalb kam mir die Idee, diese Pizzas mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Insbesondere die Salamipizza: die beliebteste Pizza der Deutschen. Gibt es Kriterien, mit deren Hilfe man eine gute Salamiizza bereits auf den ersten Blick erkennen kann? Meine Recherche führte mich schließlich zu Tommaso Pannetiere. Er ist Cateringexperte in München und Italiener. Im Gespräch mit Tommasso Pannetiere stellt sich schließlich heraus, dass es tatsächlich Kriterien gibt, mit denen man schon auf den ersten Blick eine gute Pizza von einer schlechten unterscheiden kann.
2. Wie war´s beim Dreh?
Die größte Herausforderung beim Dreh waren die Pizzas selbst. Unser Plan: Pizzas vom Straßenrand kaufen und dann in einem neutralen Studio unter die Lupe nehmen. Das Problem: Die Pizzas konnten nicht dauerhaft warm gehalten werden. Je länger wir drehten, desto schwieriger wurde es die Pizzas angemessen in Szene zu setzen. Einzige Lösung: Immer wieder neue Pizzas nachkaufen. Ein zusätzlicher Zeitaufwand. Trotzdem: Mit vereinten Kräften und absolutem Pizzaeinsatz von Kameramann und Assistent, konnten wir unseren Dreh erfolgreich über die Bühne bringen.
3. Was weiß ich jetzt besser?
Wenn man genau hinsieht, dann kann man eine gute Salamipizza von einer schlechten tatsächlich schon auf den ersten Blick unterscheiden. Wichtig sind die Porengröße des Teigs, ein knackiger dünner Rand, eine gute Salami mit feiner Struktur und eine dünne Schicht frischer Tomatensoße. Wenn ich künftig mit dem Gedanken spiele mir an der Straßenecke eine Pizza zu kaufen, dann werde ich mich sicherlich an die Tipps und Tricks von unserem Experten erinnern.
4. Und zum Schluss:
Auch die Presse sollte sich an die Parkplatzregelung halten. Das war unter anderem das größte Learning auf unserem Dreh. Denn während wir die Herstellung der Salamipizza im Imbisstand drehten, wurde ein paar Meter weiter unser Auto abgeschleppt. Eine gemeine Überraschung für das ganze Team. Das Problem: Die komplette Tontechnik im Auto! Zeit unseren fahrbaren Untersatz wieder zu holen hatten wir leider nicht. Deshalb blieben nur noch die öffentlichen Verkehrmittel. Und eine zusätzliche Tonausstattung, die wir extra organisieren mussten.