Models brauchen einen perfekten Körper - das schreibt zumindest die Modewelt vor. Dieses ungeschriebene Gesetz bricht das Männermodel Mario Galla. Der 26jährige kam mit einem verkürzten Bein auf die Welt und trägt seit seinem dritten Lebensjahr eine Beinprothese. Wie er es trotzdem schafft sich heiß begehrte Traumjobs zu ergattern? Das zeigt die Reportage „Mein Leben als Model mit Handicap“.
Wieso dieses Thema?
Normalerweise braucht ein Model einen makellosen Körper. Dass das heute nicht mehr unbedingt stimmt, beweist das Model Mario Galla. Weil er mit einem verkürzten Bein auf die Welt kam, trägt er eine Beinverlängerung, eine sogenannte Orthese. Wie er trotz dieses Handicaps zum gut gebuchten Männermodel wurde? Das ist eine spannende Lebensgeschichte, die sich zu erzählen lohnt.
Wie war´s beim Dreh?
Mario ist null eingebildet, überhaupt nicht schwierig. Ihm ist der Ruhm nicht zu Kopf gestiegen. Das hat das Arbeiten mit ihm sehr angenehm gemacht.
Was weiß ich jetzt besser?
Dass Träume wahr werden können. Und selbst Träume, die man gar nicht hatte. Schließlich hat Mario nie daran gedacht, er könnte einmal Model werden, bevor ihn zufällig ein Modelscout ansprach. Und dann ist er auch noch so mutig, seine Beinorthese auf Fotos, auf dem Laufsteg zu zeigen und bricht damit das ungeschriebene Gesetz der Modebranche mit dem Ideal makelloser Schönheit.
Und zum Schluß?
Stark finde ich auch, dass Mario mit dem Modeln sein Studium finanziert. Er überhaupt nebenbei studiert und nicht die Illusion hat, ewig vom Modeln leben zu können.
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