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Biodiversität

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Biodiversität

Wälder sind das Zuhause unzähliger Tier- und Pflanzenarten und die artenreichsten Lebens-räume überhaupt. 
Von den 1,3 Millionen beschriebenen Tier- und Pflanzenarten auf der Erde leben etwa zwei Drittel im Wald. Insgesamt werden sogar 9,5 Millionen Spezies in Wäldern vermutet, der Großteil noch unentdeckt in den Tiefen der Regenwälder. Regenwälder bedecken zwar nur sieben Prozent der Erdoberfläche, beherbergen aber 50 bis 80 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten weltweit.

Für die Biodiversität ist nicht allein die Fläche der Wälder von Bedeutung, sondern auch deren Zustand. Neben Artenreichtum kommt es auf die genetische Vielfaltund die Vielfalt der Ökosysteme an. Mit der Vielfalt innerhalb der Ökosysteme durch verschiedene Strukturen, Rückzugsräume, Habitate, Biotope und ökologische Nischen steigt auch die Artenvielfalt. Natürliche, strukturreiche Wälder weisen daher eine höhere Biodiversität auf als Wälder, die durch menschliche Eingriffe verändert wurden.

Klimaschutz, Wasserreservoir, Bodenschutz 
Durch ihre kühlende Wirkung und ihre biochemische Doppelwirkung - CO2-Bindung einerseits, Sauerstoffproduktion andererseits - leisten Wälder einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz. Sie dienen als Speicher und Kläranlagen für die Süßwasservorräte der Erde; etwa ein Drittel der weltgrößten Städte bezieht Trinkwasser aus Waldschutzgebieten. Wälder stabilisieren außerdem das Erdreich und sind dadurch ein natürlicher Schutz vor Erosion und Überschwemmungen.

Quelle: WWF

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