Ergebnisse der großen Green Seven Umfrage 2011
Auszüge aus der großen GreenSeven Umfrage
LEBENSSTIL ALLGEMEIN
► Etwa die Hälfte aller Befragten bringt ihren Lebensstil mit Umweltproblemen in
Verbindung, die andere Hälfte sieht eher keinen Zusammenhang zwischen
eigenen Konsummustern und Umweltproblemen. Die Erkenntnis dieser
Problematik steigt mit dem Alter.
ERNÄHRUNG
► Ernährung soll gesund, schmackhaft und preiswert sein.
► Lebensmittel aus fairem Handel und der Region werden bei der
Kaufentscheidung vieler berücksichtigt.
► Auf reduzierten Fleischkonsum achtet jeder Dritte, allerdings sind es unter
weiblichen Befragten 50%, während das 80% der männlichen ablehnen.
MOBILITÄT
► Bus und Bahn, zu Fuß oder per Rad – das sind die am häufigsten genutzten
VerkehrsmitteI. Doch auch das Auto gehört bei mehr als der Hälfte dazu,
insbesondere in ländlichen Gebieten. Urlaubsreisen werden von etwa 78% mit
dem Auto, mit dem Flugzeug von 60% angetreten. Dabei können sich mehr als
50% vorstellen, zugunsten der Umwelt weniger zu fahren und etwa 70%, ein
umweltfreundlicheres Auto zu fahren.
KLEIDUNG
► Beim Kleidungskauf achten etwa zwei Drittel auf Preis aber auch auf hohe
Qualität der Ware.
►„In-Marken“ und modische Aktualität haben einen weniger hohen Stellenwert.
► Second-Hand-Kleidung und Produkte mit Öko-Label spielen bei den
Jugendlichen kaum eine Rolle spielen
ALLTAGSAKTIVITÄTEN FÜR DIE UMWELT
► Energiesparmaßnahmen im Haushalt sind bei jungen Leuten breit akzeptiert.
Weniger trifft das auf Abfallvermeidung, Verpackung und Plastiktüten zu.
ENGAGEMENT FÜR DIE UMWELT
► Knapp 60% der Jugendlichen halten Umweltengagement für sehr wichtig. Spaß
ist dabei der wichtige Faktor.
► Ihnen ist dabei weniger wichtig, dass Freunde oder andere aktiv sind.
► Für 50% sollte kein finanzieller Mehraufwand damit verbunden sein, doch ein
Drittel gibt an, dafür auch mehr zahlen zu wollen.
FAKTEN
► Armut und Hunger, Artensterben und Kriege und Terrorismus werden als größte
Probleme in der Welt gesehen, gefolgt vom Klimawandel an vierter Stelle.
► Die Mehrheit der befragten Jugendlichen versteht unter dem Begriff
Nachhaltigkeit Umweltschutz und Zukunftsfähigkeit.
EINSTELLUNG, BETROFFENHEIT, BEREITSCHAFT
► Die Jugendlichen sind in Bezug auf die Lösung der globalen Probleme in den
nächsten 30 Jahren eher pessimistisch.
► Dennoch ist neben dem hohen Umweltengagement die Bereitschaft, zu Gunsten
der Umwelt den Konsumstil zu ändern, vorhanden.
► Die Befragten sehen ihr Leben in der Zukunft vorrangig von Konflikten um
Rohstoffe und Wasser betroffen, aber auch die Auswirkungen des Klimawandels
erwartet mehr als die Hälfte.
WISSENSQUELLEN
► Nicht Schule, Familie oder Freunde sondern das Internet