Interview - Jada Pinkett Smith - Teil 1

„Komm schnell, sonst bringe ich jemanden um!“

Wer sie nur als Frau an der Seite von Superstar Will Smith wahrnimmt, der tut Jada Pinkett Smith großes Unrecht. Denn die 38-Jährige kann nicht nur auf eine sehr respektable Karriere vor der Kamera (u. a. „Set It Off“; „Matrix Reloaded“; „Scream 2“; „Collateral“) verweisen, sondern ist auch hinter der Kamera als Regisseurin und Produzentin tätig. Zudem ist sie erfolgreich als Autorin, Musikerin und Geschäftsfrau. Im Interview mit ProSieben.de spricht Pinkett Smith über ihre neue Serie „Hawthorne“, über ihre Ehe mit Will Smith und die enge Freundschaft zu dem 1996 erschossenen Rapper Tupac Shakur.


Frage: Jada, schaut man bei Wikipedia nach, dann finden sich für Sie folgende Tätigkeiten: Schauspielerin, Produzentin, Regisseurin, Model, Autorin, Sängerin, Geschäftsfrau; und obendrein sind Sie ja auch Ehefrau und Mutter. Der Tag hat aber nur 24 Stunden...

Jada Pinkett Smith: Und glauben Sie mir, 24 Stunden sind nie genug (lacht).


Frage: Eben, aber wie bekommen Sie dann alles unter einen Hut?

Pinkett Smith: Über die Jahre habe ich die Fähigkeit erworben, mein Leben ganz gut zu managen, was aber auch keiner allzu großen Anstrengung bedurfte. Denn so lange ich zurück denken kann, wollte ich immer genau dieses Leben leben, das ich heute lebe. All die Dinge, die mich schon immer interessieren, müssen selbstverständlich auch erforscht worden. Und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich die Möglichkeit habe, mich tatsächlich mit all diesen Dingen beschäftigen zu können.


Frage: Obendrein sind Sie nun auch noch TV-Star und spielen in „Hawthorne“ die leitende Stationsschwester Christina Hawthorne; auch Ihre Mutter war Krankenschwester, hat Sie Ihnen Ratschläge gegeben?

Pinkett Smith: Das hat sie, einiges basiert sogar darauf, was meine Mutter als Krankenschwester erlebt hat, als ich ein Teenager war. Und auch vom Verhältnis meiner Mutter zu mir findet sich etwas wieder im Verhältnis von Christina zu ihrer Tochter. Vor allem ist es aber Christinas Haltung, ihre Leidenschaft und ihre Zuwendung für die Patienten, die ich bei meiner Mutter abschauen konnte. Sie hat ihre Fälle oft mit nach Hause gebracht und immer versucht, den Leuten auch über das rein Medizinische hinaus zu helfen. Diese Haltung, alles nur Menschenmögliche zu tun, um das Leben der Leute besser zu machen, die hat Christina von meiner Mutter.

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