Facts zum Film
"Es herrschte immer der Eindruck von etwas Düsterem …"
© ProSieben/Oliver Roth
Gedreht wurde „Isenhart – Die Jagd nach dem Seelenfänger“ mit einem 130-köpfigen Team in Ungarn und Österreich u.a. auf der Burg Hardegg in der Nähe von Wien. Die Burg war nur zu Fuß erreichbar, das multinationale Produktionsteam musste das gesamte Equipment 500 Meter auf schmalen Wegen mit Leiterwagen in die Burg transportieren. Das Hauptmotiv wurde in den ungarischen FOT-Studios gebaut, die auch „Europas Hollywoodstudios“ genannt werden: Steven Spielberg drehte u.a. dort und z.B. auch Anthony Hopkins und Nicole Kidman.
Produzent Ivo-Alexander Beck: „Wir haben im Sommer gedreht und hatten teilweise Temperaturen von bis zu 30 Grad, daher mussten wir für die Winterszenen den Schnee künstlich herstellen. In jeder Szene verwendeten wir Rauch oder Nebel, so entstand der Eindruck von etwas Düsterem, als ob immer Nebel durch die Landschaft zieht oder irgendwelche Feuer brennen.“ Um diesen Eindruck noch zu verstärken, benetzte Production-Designer Thomas Stammer vor jeder Aufnahme alle Wände und Böden mit Wasser, damit alles feucht aussah und einen leichten Glanz bekam. Das erzeugte die Kühle und Ungemütlichkeit der damaligen Zeit.
Make-Up Artist
© ProSieben/Gabor Klinsky
„Jeder Regisseur träumt natürlich von einem Filmgenre, in dem er eine andere Welt komplett erschaffen kann“, freut sich Regisseur Hansjörg Thurn über den Dreh „im Mittelalter“. „Diese Epoche bietet so etwas. Durch meine Arbeit an der ‚Wanderhure’ im Vorjahr wusste ich um die Chancen und Schwierigkeiten solcher Dreharbeiten und hatte Lust auf mehr bekommen.“ Thurn und sein Team stellten insgesamt 1500, teilweise von Hand gefertigte, Requisiten her.
Make-Up Artist Hasso von Hugo präparierte die Stunt-Leute für die Feuerstunts beim Kampf um die Burg Laurin stundenlang, damit sie in der Szene mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet werden konnten.
Drehbuchautor und Grimme-Preis-Träger Holger Karsten Schmidt schrieb zu „Isenhart – Die Jagd nach dem Seelenfänger“ einen über 800 Seiten Roman, der