Interview - Jana Ina & Giovanni
© Stephan Pick - ProSieben
"Ich will unbedingt noch ein Mädchen haben"
Jana Ina und Giovanni sind wieder Eltern geworden.
Nach Söhnchen Gabriel ist der neue Nachwuchs nun aber ein Schwergewicht. Denn das Promi-Paar hat sich einen lang gehegten Wunsch erfüllt und wird ein Restaurant eröffnen und dabei von ProSieben begleitet. Im Interview mit ProSieben.de sprechen die beiden über "Jana Ina und Giovanni - Pizza, Pasta & Amore", das neue Restaurant und wie die zukünftige Familienplanung aussieht.
Jana Ina, Giovanni, nach Gabriel habt Ihr Euch für ein zweites Wunschkind entschieden; gibt es schon einen Namen?
Giovanni: Ehrlich gesagt, gibt es noch keinen Namen. Und das, obwohl wir mit meinem Freund Alfredo, der das Restaurant gemeinsam mit uns betreiben wird, schon lange hin und her überlegen. Von unserem gemeinsamen Geburtsjahr über irgendein besonderes italienisches Bauwerk bis zu einem schlichten "06", weil Italien in diesem Jahr Weltmeister geworden ist, war schon alles dabei.
Wie sieht das Konzept aus?
Giovanni: Uns schwebt eine Mischung aus Restaurant und Trendbar vor. Es soll gutes Essen und gute live Musik geben, es soll nicht zu teuer sein und auch nicht spießig. Wer das "H’ugo’s" in München kennt, der weiß ungefähr, was wir vorhaben.
An wen denkst Du bei "Live-Musik"?
Giovanni: Ich habe eine Menge sehr talentierte Freunde, manche schon bekannt, wie z.B. Ross, manche weniger, die aber trotzdem einiges zu bieten haben. Und ich selbst möchte die Gäste natürlich auch hin und wieder unterhalten.
Gastronom ist ein Fulltime-Job, wie wollt Ihr den mit Euren anderen Aktivitäten unter einen Hut bringen?
Giovanni: Ich will auf gar keinen Fall meinen Job als Moderator und Musiker aufgeben. Alfredo wird den Laden schmeißen. Aber ich werde versuchen, so oft wie möglich auch selbst dort zu sein und auch aufzutreten. Und ich werde dann ganz sicher auch im Service helfen. Denn uns ist es wichtig, nicht nur unseren Namen für das Restaurant zu geben.
Habt Ihr keine Sorge, dass Ihr Euch kräftemäßig überfordern könntet?
Giovanni: Wie gesagt, um dem vorzubeugen, ist Alfredo mit im Boot. Er wird auch mit in die Serie eingebaut, um das den Zuschauern und den künftigen Gästen zu erklären. Auf unserer Homepage können die sich dann darüber informieren, wann wir im Laden sein und auftreten werden.
Deine Eltern sind selbst Gastronomen, werden sie auch in der Sendung zu sehen sein?
Giovanni: Nicht nur meine Eltern, auch meine Schwester und meine Großeltern sind bzw. waren Gastronomen, das liegt wohl in unserer DNA. Meine Eltern haben nach wie vor auch ihr eigenes Restaurant in Hechingen und werden dort auch bleiben. Selbstverständlich wollen sie uns aber mit Rat und Tat zur Seite stehen, um einen gelungenen Start zu garantieren.
Rat und Tat auch in Form von Spezial-Rezepten der Familie Zarrella?
Giovanni: Es gibt definitiv zwei, drei Rezepte meiner Mutter, die meine Leibgerichte sind. Da werde ich Mama wohl noch anbetteln müssen, dass sie mir die verrät. Denn ich bin sicher, dass diese Gerichte auch die Leibgerichte unserer zukünftigen Stammgäste werden können.
Werdet Ihr auch selbst kochen?
Jana Ina: Ich bewundere Giovannis Mutter sehr, die ganz alleine in der Küche ist und alle Gerichte vorbereitet. Ich dagegen würde in einer Restaurantküche wohl durchdrehen, wenn ich so viele Gerichte auf einmal zubereiten müsste. Ich bin froh, dass ich überhaupt für uns privat zum Kochen komme, und am besten kenne ich natürlich die brasilianische Küche. Mal sehen, vielleicht machen wir ja auch mal eine brasilianische Woche. Grundsätzlich wird es aber einen Koch geben, auch wenn Giovanni wirklich gut kochen kann.
Giovanni: Ich kann mir durchaus vorstellen, auch mal selbst in der Küche zu stehen, etwas vorzubereiten und dann mit einem großen Topf Gnocchi, frisch vom Chef gemacht, raus zu kommen und den Leuten - so lange der Vorrat reicht - etwas anzubieten.
Zwei Kinder habt Ihr jetzt also, ist noch ein drittes geplant?
Giovanni: Da musst Du die Mama fragen ...
Jana Ina: Definitiv. Gabriel wird kein Einzelkind bleiben. Und ich denke auch nicht, dass es so lange dauern wird. Im Moment aber müssen wir erst einmal schauen, dass wir all unsere Pläne unter einen Hut bringen. Giovanni bereitet ein neues Album vor, ich habe viele Model-Jobs, wir haben einen Hund und ziehen um. Im nächsten Jahr aber könnte es etwas werden mit einem Schwesterchen für Gabriel. Denn jeder weiß: Ich möchte unbedingt noch ein Mädchen haben!
(Interview: Andreas Kötter)