Der RED NOSE DAY 2009
Der RED NOSE DAY 2009
Wir helfen Kindern! Das war das Motto von SAT.1, ProSieben, kabel eins und N24 am 12. November 2009 – dem großen Eventtag des RED NOSE DAY 2009.
ProSieben half mit verrückten, prominenten Spendenaufrufen über den ganzen Tag – moderiert von der RED NOSE DAY-Botschafterin Sonya Kraus. U.a. gaben Annemarie Warnkross, Daniel Aminati, die Topmodels Mandy Bork, Ira Meindl, Janina Delia Schmidt, „Queensberry“, der SAT.1 „Ramschkönig“ Alexander Walzer, Model- und Fashion-Experte Peyman Amin und Schlagerstar Michael Wendler wirklich alles für die gute Sache – von schrägen Ballettvorführungen über heliumgeladene lyrische Meisterwerke bis hin zu sexy Cheerleadereinlagen.
kabel eins stellte eine original Michael Jackson-Jacke – gespendet von kabel eins-Host Karl-Heinz Richard Fürst von Sayn-Wittgenstein – als Gewinn für Spendenhotlineanrufer zur Verfügung. N24 interviewte Sonya Kraus live zum und über den RED NOSE DAY und Bettina Cramer wurde als prominente Patin der Charity-Organisation „Die Arche“ ins SAT.1 Frühstücksfernsehen eingeladen.
Das Musical-Ensemble von „Starlight Express“ unterstützte 2009 die verrückte Wohltätigkeitsaktion der ProSiebenSat.1 TV Deutschland als Partner. Ab Juni 2009 sammelten die Ensemble-Mitglieder mit viel Herzblut und Engagement von den Musical-Besuchern Geld für den guten Zweck.
Insgesamt 165.000 Euro sind auf dem Spendenkonto des RED NOSE DAY 2009 eingegangen. Alle Spenden hat der RED NOSE DAY eins zu eins an die ausgewählten Kinderhilfsorganisationen weitergegeben.
Herzlichen Dank an alle, die bisher gespendet oder sich für den RED NOSE DAY 2009 eingesetzt haben!
Hier wurden ihre Spendengelder eingesetzt!
Stiftung SehnSucht e.V.
© ProSieben
Die Stiftung SehnSucht konnte sich aus der Spende des RED NOSE DAY 2009 dem aktuell so wichtigen Thema der Computer- und Internetsuchtprävention für Jugendliche widmen. Entstanden sind ein dringend notwendiges Seminar für Jugendliche für Eltern und LehrerInnen. Die Veranstaltungen stießen auf großes Interesse bei den Schulen. Derzeit werden beide Programme anhand der Ergebnisse und Rückmeldungen überarbeitet und weiter optimiert. Ab Oktober 2010 sollte auch dieser Prozess vorerst abgeschlossen sein und die Projekte werden von interessierten Schulen in den Stundenplan integriert.
© ProSieben
Des Weiteren wurde die Konzeption des „Girlsday“ durch die Spende des RED NOSE DAY 2009 möglich. Dieses Programm beschäftigt sich geschlechtsspezifisch mit Mädchen im Bezug auf deren Suchtgefahr. Inhaltlich geht es um Körperwahrnehmung, Gruppenzwang u.a. suchtpräventive Themen, die speziell Mädchen betreffen. Auch der „Girlsday“ fand mit positivem Feedback mehrfach statt und befindet sich gerade in der Optimierungsphase. Ab dem kommenden Schuljahr kann er dann von den Schulen gebucht werden. Der „Boysday“ befindet sich derzeit im Aufbau.
© ProSieben
Die Stiftung SehnSucht möchte sich ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern des RED NOSE DAY für die tolle Unterstützung bedanken. Ohne Ihre Hilfe wäre es nicht möglich gewesen, diese so dringend notwendigen Programme zu erstellen.
Die Arche e.V.
© ProSieben
Mit den Spenden des RED NOSE DAY 2009 konnte der Fortbestand der Einrichtung, in der die Arche-Reinickendorf neu eröffnet wurde, gewährleistet werden. Etwa 60 Kinder hätten ansonsten eine Anlaufstelle verloren, bei der sie ein warmes Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung erhalten sowie miteinander spielen können. Das Geld ist u.a. in die Finanzierung der Mittagsspeisung und in die notwendigsten Ausbesserungen der Räumlichkeiten geflossen, z.B. wurde rechtzeitig zur Eröffnung der neuen Arche eine „Gummizelle“ (Toberaum) fertig gestellt. Das Gebäude hat einen sehr großen Sanierungsbedarf – deshalb unterstützt der RED NOSE DAY 2010 erneut die Arche Reinickendorf.
World Vision
© Worldvision
World Vision unterstützt die besonders gefährdeten Kleinkinder, Babys und schwangeren Frauen in Entwicklungsländern. Die großzügigen Spenden vom Red Nose Day wurden in dem „Starthelfer“-Programm von World Vision eingesetzt, das Kleinkindern in Krisen- oder Hungergebieten vor allem mit Aufbaunahrung und medizinischer Versorgung hilft. World Vision fördert derzeit elf solcher Starthelfer-Projekte, die alle darauf abzielen, Kindern von Anfang an einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.
© Worldvision
Beispiel Somalia: Die Geschichte der einjährigen Najma: World Vision ist seit 1992 in Somalia tätig und hat dort – unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt – schon zahlreiche Hilfsprojekte durchgeführt. Auch derzeit tun Mitarbeiter vor Ort alles dafür, in dem von Krisen und Kriegen gebeutelten Land, die schlimmste Not zu lindern.
Die Mitarbeiter einer Gesundheitsstation in Somalia waren geschockt, als die einjährige Najma ihrer Obhut anvertraut wurde. Bei Aufnahme wog das Kind gerade einmal drei Kilogramm, hatte kaum Appetit und litt an der Vitaminmangelerkrankung Beriberi. Im Zentrum wurde Najma mit Aufbaunahrung, Medikamenten und Vitamingaben regelrecht aufgepäppelt. Nach vier Wochen hatte sie ihr Gewicht fast verdoppelt und konnte entlassen werden. Ihre Familie zu Hause erhielt zudem Lebensmittel, mit denen sie die tägliche karge Ernährung sinnvoll ergänzen konnte. Najma steht stellvertretend für Hunderte Kinder, die durch das World Vision Starthelfer-Programm in einem wichtigen Lebensabschnitt gefördert wurden.
World Vision Deutschland dankt allen RED NOSE DAY-Spendern für ihre großzügige Unterstützung – auch im Namen der Kinder, denen im Rahmen des Starthelfer-Programms geholfen werden konnte.
Off Road Kids
© Off Road Kids
Ins Rollen gebracht hat der RED NOSE DAY 2009 nicht nur diesen Kleinbus für die Straßenkinder-Stiftung Off Road Kids: Auch das ganze Kinderheim (im Hintergrund) wurde mit RED NOSE DAY-Spenden finanziert! In Bad Dürrheim (Schwarzwald) gibt es jetzt Platz für 18 ehemalige Straßenkinder. Das klingt wenig bei den mittlerweile 2.000 jungen Menschen, denen die Streetworker der Off Road Kids Stiftung seit 1994 in Deutschland von der Straße aus zu einer aussichtsreichen Lebensperspektive verholfen haben. Allerdings gelingt es den Streetworkern fast immer, Lösungen in den Familien oder in der Heimat der Kids zu finden. Das Kinderheim wird dennoch dringend benötigt, da es immer wieder Jugendliche gibt, für die es andernorts keine aussichtsreiche Perspektive gibt. Die Anschaffung eines neuen Kleinbusses war unumgänglich, da der alte Bus nach 20 Jahren reif für den Schrottplatz war. Riesengroß war daher die Freude bei Off Road Kids, als der Bus eintraf!