Hilfe für Haiti


Die Schreckensnachrichten aus Haiti reißen kaum ab.
Es werden immer mehr Tote geborgen und Verletzte gerettet. Viele haben Familienmitglieder und Freunde verloren. Die Überlebenden sind traumatisiert und verzweifelt, es fehlt an medizinischer Versorgung, sauberem Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Obdach. Das Ausmaß der Katastrophe ist noch immer nicht absehbar.

Direkt nach der Katastrophe hat die Kindernothilfe Soforthilfe in Höhe von 200.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Gemeinsam mit dem Partner Humedica wurden zwei Nothilfeteams mit mehr als 30 Tonnen Hilfsgütern in das Erdbebengebiet entsandt. Darunter ein sogenanntes Medi-Kit mit dem 3.000 Verletzte medizinisch erstversorgt werden. Neben der medizinischen Hilfe werden Wasserfilter, Hygienemittel und Zusatznahrung verteilt.

In einer solchen Situation leiden Kinder am meisten
. Viele haben ihre Eltern und Geschwister verloren. Sie irren alleine, schutzlos und traumatisiert umher. Auf dem Gelände der Heilsarmee, direkt neben dem zerstörten Gebäude des Kindernothilfeprojekts College Verena hat die Kindernothilfe bereits ein erstes Kinderzentrum errichtet . Weitere sollen folgen.

In den Zentren werden hunderte von Kindern registriert, bekommen Nahrung und vor allem auch Zuwendung. Hier finden sie einen ruhigen Ort in dem ganzen Chaos und Hilfe, um die Traumata des schrecklichen Erdbebens zu verarbeiten. Endlich können sie wieder Kind sein: spielen, lachen oder ihren Tränen freien Lauf lassen.