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Absolut niedlich: Ein Faultier auf Umwegen

Ein Faultier wird zum Internet-Star. Die rührende Rettunsaktion auf einem Highway in Ecuador geht um die Welt.

Faultiere sind mit den Ameisenbären und den Gürteltieren verwandt. Sie halten sich bevorzugt in Baumkronen auf, wo sie von blatthaltiger Pflanzenkost ernähren. Doch wo dieses kleine Faultier nun hin wollte, ist noch nicht bekannt. Fakt ist, dass er sich anscheinend mit dem Überqueren einer Autobahn in Ecuador etwas übernommen hatte.

Dieses kleine Geschöpf nahm sich Großes vor - sein Plan war eine vielbefahrene Autobahn in der Stadt Quevedo zu überqueren. Ob er auf der anderen Seite saftig, grüne Köstlichkeiten gesehen hatte oder was ihn dazu bewegte, todesmutig diese Straße überqueren zu wollen, wissen wir bis heute nicht.

Er musste jedoch schnell feststellen, dass er mit seiner Mission defintiv seine Faultier-Nerven überstrapazierte und sein Plan nicht aufgehen wird.

Kurzer Hand klammerte er sich an einem Autobahn-Pfosten und verharrte in dieser Position:

Hilfe naht

Zum Glück wurde das Faultier relativ zügig aus seiner misslichen Lage gerettet. Mehrere Polizisten kümmerten sich in einer rührenden Rettungsaktion um das verängstigte Tier.  

Entwarnung

Die Polizisten brachten das Faultier zu einem Tierarzt. Der Arzt, der auf diese Art von Lebewesen speazilisiert war, verkündete die erlösende Nachricht: Bis auf einen kleinen Schock ist mit dem kleinen Kerl alles in bester Ordnung und er ist bereit, wieder in seinen natürlichen Lebensraum zurück gebracht zu werden. 

Glück im Unglück für das mutige Faultier

Nachdem der kleine Pflanzenfresser wieder "nach Hause" zurückkehrte, veröffentlichte der Chef der "Ecuador Transit Commission" folgende Bootschaft. Alle Lebewesen, die auf der Autobahn oder einer Straße verängstigt und hilfebedürftig gefunden werden, müssen an eine passende Stelle gebracht werden, wo ihnen geholfen werden kann.

Die Polizeibeamten fotografierten die Rettungsaktion und teilten die Bilder auf Facebook. Inzwischen ist das Faultier zum totalen Internetstar geworden, schon mehr als 50.000 Menschen haben das Bild geliked.

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