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"Handwerk geht verloren"

"Wir wissen nicht mehr, was gut ist" - Promi-Köchin Sarah Wiener kritisiert Backshop-Brote

Promi-Köchin Sarah Wiener ist für ihre klaren Meinungen bekannt. Jetzt nimmt sie sich Back-Shops vor. 

backshop sarah wiener
© dpa

TV-Köchin Sarah Wiener (53) hat das Angebot vieler Backshops als geistige und handwerkliche Verarmung kritisiert. "In den Backmischungen von heute ist immer dasselbe drin: global gehandelter Weizen, mal sind Sonnenblumenkerne aus Asien drauf, mal Mohn, mal Sesam", sagt sie im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "FOCUS".

Der Trend sei: "Hauptsache, viel und billig“. Früher hätten Bäcker mit regionalem Getreide gebacken, Brot habe überall im Land anders geschmeckt. "Durch die Erfindung der Brötchenmaschinen in den 70ern haben wir das Wissen über handwerkliches Brot fast verloren", sagte Wiener im Focus.

Mittlerweile sei eine Generation herangewachsen, die nur noch Industriebrot kenne. Mit fatalen Folgen, so Wiener: „Wir haben verlernt, auf unseren Körper zu hören, und wissen nicht mehr, was ihm guttut.“

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