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Friede, Freude, Eierkuchen?

Wird bestimmt super? Nee! 4 gute Gründe, bloß nicht mit der BFF zusammenzuziehen

Wenn schon eine WG, dann am liebsten mit der besten Freundin? Bloß nicht! Wir verraten, was schiefgehen könnte.

So fröhlich sieht die BFF-WG nur am Anfang aus
© monkeybusinessimages/photocase.com

Du und deine BFF: Ihr habt die Schule abgeschlossen und wollt natürlich auch beide für die Ausbildung, den Job oder das aufregende Studium in dieselbe Stadt ziehen. Doch wenn ihr schon von daheim auszieht, dann gibt es keine andere Option für euch als gemeinsam eine WG zu gründen. Was für eine Traumvorstellung, dass ihr ab sofort jede freie Minute miteinander verbringen dürft und euch selbst in der Nacht nur eine dünne Wand trennt? Doch aus dem Traum kann schnell ein Alptraum werden und aus der unkomplizierten und lustigen WG ganz schnell die Hölle. Überlegt euch also gut, ob ihr ausgerechnet mit eurer besten Freundin eine Wohnung teilen wollt – denn hier kommen die Gründe, die dagegen sprechen:

1. Haare in der Badewanne

Wir garantieren euch: Die Haare in der Dusche werden für reichlich Diskussionsstoff sorgen. Denn die Haare von jemand anderem an den Zehen kleben zu haben, findet niemand wirklich geil. Und verstopfte Abflüsse sind auch nicht gerade der Hit, wenn man gerade keinen Pömpel hat, weil einfach eine andere Anschaffung für eure Wohnung wichtiger war.

2. Sauber ist nicht gleich sauber

Und wenn wir schon bei Haaren in der Dusche sind: Haare fliegen genauso wie Staub gerne durch die Gegend und konzentrieren sich vornehmlich in Ecken, unter der Heizung oder unter dem Sofa. Wo Brot geschnitten wird, fallen auch Krümel auf den Küchenboden und wo abgespült wird, spritzt das Wasser durch die Gegend. Bei jeder von euch liegt die Ekelgrenze woanders. Die eine trinkt noch aus dem vom Kalk total weißen Wasserkocher und stört sich selbst an den Zentimeter großen Kalkbröckchen im Tee nicht. Ihr aber schon, weshalb ihr auch nach spätestens einer Woche den Entkalker durchlaufen lasst. Erweist sich eure Freundin als deutlich toleranter gegenüber dem üblichen WG-Dreck, wird die Hausarbeit irgendwann nur an euch kleben bleiben. Vorsicht, Explosionsgefahr!

3. Money, money, money

Geld wird ein Thema zwischen euch sein. Beispielsweise dann, wenn ihr eine gemeinsame WG-Kasse habt, die eine von dem Geld aber immer die teuren, Bio- und Fairtrade-Lebensmittel kauft, während die andere auf die Eigenmarken vom Discounter setzt. Oder dann, wenn ihr einen Job habt, die eine aber besser verdient als die andere und sich viel mehr leisten kann, während die andere jeden Cent umdreht. Oder dann, wenn die eine unverschämterweise finanziell von ihren Eltern unterstützt wird, während die andere komplett auf sich alleine gestellt ist. Oh ja, der Hass wird zwischen euch größer und größer. Geld ist leider das Gift, das Freundschaften zerstört.

4. Eifersucht

Sogar unter den allerbesten BFFs ist Eifersucht ein Thema. Auf die neue Tasche, auf die bestandene Prüfung, während man selbst durchgefallen ist. Wohnt man allerdings zusammen, kommen noch ganz andere Eifersüchteleien hinzu: Männer können da schnell zum Auslöser für so manchen Streit werden. Sei es, dass die BFF deinen Freund scheinbar anflirtet und der irgendwie darauf anspringt. Sei es, weil beide auf den gleichen Typ Mann stehen und um einen Kerl konkurrieren. Sei es die Eifersucht auf den Mann, weil der ja viel mehr Zeit mit deiner BFF verbringen darf als du und sie wegen ihm "überhaupt keine Zeit" mehr für dich hat. Dann gibt es da noch die Eifersucht auf den erweiterten Freundeskreis. Was zum Teufel hat die Kollegin am Ende der Leitung deiner BFF gerade erzählt, dass sie so laut lacht? Ständig wird sie auf irgendwelche Partys eingeladen und lässt dich daheim allein? Klingt alles total nach Beziehungsstress – und das ist es auch.

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Kurzum:

Ihr geht ganz sicher mit unterschiedlichen Vorstellungen in diese WG rein. Bei jeder anderen WG ist nämlich von vornherein klar: Wir wohnen nur des lieben Zwecks wegen zusammen und wollen privat möglichst wenig miteinander zu tun haben. Oder aber wir suchen jemanden, mit dem wir die Nächte durchquatschen können und der mit uns auf einer Wellenlänge ist. Doch so eine klare Ansage werdet ihr von eurer BFF vermutlich nicht bekommen, weil sie sich über ihre Vorstellungen selbst nicht ganz klar ist. Bevor also eure kostbare Freundschaft darunter leidet, können wir euch nur einen Rat geben: Abstand tut sogar besten Freundinnen echt gut.

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