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Studie zum Gruseln

Das macht Menschen unheimlich

Wissenschaftlich belegt!

Ihr kennt das auch: Manche Menschen sind einfach aus irgendeinem Grund unheimlich. Liegt es am Aussehen, am Grinsen, oder doch an etwas anderem? So richtig wissen wir es nicht, aber das unbehagliche Gefühl lässt uns nicht los. Der Frage, warum uns manche Personen nicht ganz geheuer sind, haben die Forscher Francis T. McAndrew und Sara S. Koehnke vom Knox College (Illinois, USA) vor kurzem untersucht. Im Rahmen ihrer Studie "On the nature of creepiness" befragten sie weltweit 1.341 Menschen. Und die Erkenntnisse daraus sind echt gruselig.

Sympathisch oder unheimlich? Der erste Eindruck zählt

Wenn wir einem Menschen begegnen, nehmen wir natürlich zuerst sein Äußeres war. Hier zeigte die Studie, dass es durchaus optische Merkmale gibt, die jemanden düster erscheinen lassen. Stichworte: fettiges Haar und dreckige, ungepflegte Kleidung. Auch Glubschaugen, fahle Haut, ausgeprägte Tränensäcke, ein schiefes Lächeln oder ungewöhnlich lange Finger lösen bei vielen von uns Gänsehaut aus. Der Stoff, aus dem Horrorfilme gemacht sind!

Abweichung von "normalem" Verhalten wirkt unheimlich

Häufig liegt es nämlich nicht nur am Aussehen, dass eine Person super unheimlich wirkt. Primärer Auslöser dieses Gefühls ist ein "unübliches" Verhalten, das an den Tag gelegt wird. Vermeidet mal beispielsweise lieber, in unpassenden Situationen zu lachen oder euch andauernd über die Lippen zu lecken. Auch jemand, der häufig sexuelle Andeutungen macht, wirkt unheimlich. Was Donald Trump wohl dazu sagt? Schlimmer geht allerdings immer: Zeigt jemand penetrantes sexuelles Interesse, das echt unerwünscht ist, dann jagt das der umworbenen Person womöglich einen Schauer über den Rücken. Außerdem zeigte die Studie, dass man andere niemals danach fragen sollte, ob man ein Foto von ihnen machen darf. Das löst nämlich einen spontanen Fluchtreflex bei den meisten aus. Verständlich, oder? Arme Promis …

Berufe mit Gruselfaktor

Auch gewisse Berufe reichen bereits aus, dass jemand "creepy" wirkt. Es zeigte sich, dass vor allem Bestatter oder Sex-Shop-Besitzer unheimlich wirken. Dasselbe gilt übrigens für Clowns. Ursächlich hierfür könnte sein, dass die Angst vor Clowns, die gemeinhin als Coulrophobie bezeichnet wird, weit verbreitet ist.

Hobbys aus der Hölle

Wer auf andere nicht unheimlich wirken möchte, sollte seine Hobbys überdenken. Sammler gehören laut Studienergebnissen am ehesten zu der suspekten Sorte. Vor allem dann, wenn die Objekte der Begierde Puppen, Insekten oder – jetzt bitte tief durchatmen – Fingernägel sind. Gruselig sind allerdings auch Vogelbeobachter oder Hobby-Fotografen, die zu genau hinsehen.

Auffällig an den creepy Ergebnissen ist allerdings, dass primär Männer als unheimliche Zeitgenossen abgestempelt wurden. Die Forscher räumten ein, dass dies am Studienaufbau liegen könnte: Die Umfrageteilnehmer waren nämlich zu 75 Prozent Frauen.

Die Studie hat aber gezeigt, wie wichtig es uns ist, Menschen auf den ersten Blick einschätzen zu können. Denn ist ihr Verhalten – anders als erwartet – nicht eindeutig vorhersagbar bzw. lassen Gestik und Mimik nicht sofort eine Deutung zu, dann erscheint uns unser Gegenüber so ganz und gar nicht koscher. 

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