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Effektives Training

Wann am besten Sport machen?

Wer zur falschen Uhrzeit trainiert, quält sich ganz umsonst.

Treibt man regelmäßig Sport und möchte auch irgendwann Ergebnisse sehen, dann stellt sich früher oder später die Frage: Wann ist eigentlich die beste Zeit für Sport?

Zwar haben wir alle unsere liebste Tageszeit für den Workout, doch meistens ist es doch so, dass wir den Sport in unseren Alltag integrieren müssen. Arbeit, Schule, Lernstress, Freizeit, private Pflichten, ausreichend Schlaf und eben auch das Training müssen irgendwie unter einen Hut gebracht werden. Deshalb gehen die meisten eher abends ins Studio oder ziehen sich eben nach der Arbeit die Laufschuhe an. Doch Studien haben gezeigt, dass wir am Tag zwei Tageshochs haben. Und generell sollten wir viel mehr auf unseren eigenen Biorhythmus hören.

Sport am Morgen

Der frühe Vogel fängt den Wurm? Das stimmt aufs Training bezogen nur bedingt. Normalerweise braucht der Körper nach dem Aufstehen eine Weile, um auf Touren zu kommen. Nun gibt es aber Leute, die schwören auf eine Joggingrunde im Park am frühen Morgen, weil man damit effektiver abnehmen soll. Ohne Frühstück ist es aber für die meisten schwierig, ausreichend Energie für so ein Training aufzubringen, sodass es keinen Sinn macht, sich kraftlos über Kilometer zu schleppen. Nur blöd, dass man mit zu viel im Magen auch nicht wirklich drauflos laufen kann.

Für den Großteil der Bevölkerung ist es also sinnvoller, sich am Morgen lieber auf Yoga, Qigong oder Gymnastik zu beschränken und mit dem Power-Training bis zum Vormittag zu warten. Denn irgendwann zwischen 9 und 11 Uhr erreichen viele von uns ihren ersten geistigen Höhepunkt des Tages. Das merkt ihr dadurch, dass ihr nicht nur konzentrierter, sondern gleichzeitig auch fitter werdet. Jetzt sind entsprechend krasse Ausdauereinheiten wie Joggen oder Spinning locker drin.

Sport am Mittag

Nicht umsonst überkommt uns gegen Mittag ein Müdigkeitsanfall. Wenn der Hunger gestillt ist, wollen wir eigentlich nichts lieber, als uns mal kurz hinzulegen. Die Mittagspause also für eine Sporteinheit zu nutzen, ist nicht ratsam: Vor dem Mittagessen fehlt euch definitiv die nötige Energie, die ihr für ein effektives Workout aufbringen müsstet. Nach dem Essen muss sich euer Körper auf die Verdauung konzentrieren, sodass ihr das mit dem Sport für mindestens zwei Stunden sein lassen sollten.

Sport am Nachmittag/Abend

Ist das Mittagstief überstanden, ist das nächste Tageshoch zum Glück nicht mehr weit: Die meisten von uns fühlen sich zwischen 16 und 19 Uhr wieder topfit. Das gilt nicht nur für unseren Geist, sondern auch für unseren Körper. Sport fällt uns viel leichter und HIIT-, reine Ausdauer oder Krafteinheiten sind eigentlich kein Problem mehr.

Allerdings können die meisten aus privaten oder beruflichen Gründen diesen Zeitrahmen nicht einhalten. Doch keine Panik: Das Hoch endet nicht abrupt um 19 Uhr, sondern hält noch – zwar etwas moderater und abhängig von der Tagesform – bis etwa 20 oder 21 Uhr an.

Danach ist aber definitiv Schluss mit Sport. Sonst pushen wir unsere Körper zur Leistung, obwohl der gerade dabei ist, runterzufahren und sich auf den Schlaf einzustellen. Generell gilt: Damit ihr mit eurem Training euren Schlaf nicht torpediert, sollten zwischen Trainingsende und Schlafenszeit mindestens zwei Stunden liegen.

Unterschiedliche Biorhythmen

Nun gibt es allerdings einige wenige Ausnahmen, bei denen der Tagesrhythmus etwas anders verläuft als bei der breiten Masse. Einige von uns sind passionierte Frühaufsteher und entsprechend auch dann bereits leistungsfähig, während bei anderen noch nicht einmal der Wecker geklingelt hat. Die meiste Leistung bringen diese Menschen bis Mittag.

Ihnen gegenüber stehen die Langschläfer, die eigentlich erst am Nachmittag und Abend zu irgendwas fähig sind. Zu welcher Gruppe man aber auch gehört: Es ist zunächst einmal wichtig, überhaupt Sport zu machen. Wer sich nicht sicher ist, kann ja mal die unterschiedlichen Tageszeiten ausprobieren und so herausfinden, was für ihn individuell am besten ist. Die Faustregel ist aber: Hört auf eure innere Uhr und drängt euch nicht halbherzig ein Training auf, das ihr womöglich auch noch unkonzentriert absolviert. Die Verletzungsgefahr ist dabei zu hoch. Euer Biorhythmus weiß nämlich am besten, wann der richtige Zeitpunkt für Sport ist.

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