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Was hilft gegen Müdigkeit?

Mal müde sein ist ganz normal. Doch wird die Ausnahme zur Regel, solltet ihr euch Gedanken machen.

Früh am Morgen - da darf man ruhig müde sein
© fotolia / Ivan Kruk

Eigentlich schläfst du genug, doch du bist immerzu nur schlapp und müde – und dieser Umstand lässt sich nicht immer auf mangelnde Motivation schieben? Damit bist du keineswegs allein. Viele Menschen leiden unter Müdigkeit und haben keine Erklärung dafür. Fakt ist: Chronische Müdigkeit ist ein breites Feld und kann unglaublich viele Ursachen haben. Checkt also unsere Liste. Womöglich ist hier schon einiges dabei, das euch helfen kann. Sollte die Müdigkeit trotzdem nicht verfliegen und länger anhalten, raten wir euch dringend, ärztlichen Rat einzuholen.

Das hilft gegen Müdigkeit, wenn die Ursache dafür an eurem Umfeld liegt:

Ob in der Schule, in der Ausbildung oder im Job – leidet ihr gerade viel unter Stress? Dann solltet ihr den unbedingt mit Sport, Yoga und Entspannungsübungen angehen. Denn Stress erschöpft unsere Energiespeicher. Kein Wunder, dass der Akku ständig leer ist!

Apropos Akku: Wo liegt euer Smartphone, wenn ihr schlafen geht? Etwa neben eurem Kopf auf dem Nachtkästchen? Verbannt es mal lieber aus dem Schlafzimmer. Denn das LED-Licht, das Smartphones, TV-Geräte oder PCs abgeben, stört unseren Schlaf. Absolute Dunkelheit ist das A und O für erholsamen Schlaf.

Man geht zur Arbeit, wenn es dunkel wird und kommt auch erst wieder raus, wenn die Sonne verschwunden ist. Mittagspausen werden bevorzugt drinnen verbracht. Kein Wunder, dass ihr ständig müde seid! Am Tag solltet ihr mindestens eine halbe Stunde Tageslicht im Freien tanken – am besten mittags. Ja, auch wenn der Himmel grau ist!

Bitte lüftet immer gut durch. Denn sonst atmet ihr zu viel Kohlendioxid ein, und davon werdet ihr müde. Stoßlüften einmal alle zwei Stunden reicht für einen Luftaustausch.

Junges Mädchen schaut ernst nach oben
© iStockphoto

Okay, die obigen Punkte könnt ihr als Ursache für eure Müdigkeit ausschließen? Dann checkt mal unbedingt eure Ernährung. Denn da könnte euch eine Reihe von Maßnahmen helfen:

„Schwere“, fette Speise zum Frühstück machen müde. Das liegt häufig an dem Fett, das zum Braten verwendet wird. Und wenn der Körper verdauen muss, dann macht das schläfrig. Ein fettarmes Frühstück sollte Abhilfe schaffen.

Ihr esst viel Weißbrot, Nudeln oder Brötchen. Das zwingt euren Blutzuckerspiegel nach unten und ihr fühlt euch echt fertig. Greift lieber auf Vollkornprodukte zurück, dann schwankt euer Blutzuckerspiegel nicht so sehr!

Womöglich trinkt ihr zu wenig Wasser. Versucht, jeden Tag zwei Liter Wasser zu euch zu nehmen – und zwar wirklich nur Wasser, keine süßen Getränke! Euer Körper braucht nämlich Flüssigkeit, um richtig funktionieren zu können. Das hält den Blutdruck auf Trab und euer Gehirn bekommt ausreichend Sauerstoff. Die Folge: Ihr seid fitter.

Auch die Ernährung könnt ihr ausschließen? Dann bleiben nur noch körperliche Ursachen:

Überdenkt doch einmal euren Tagesablauf. Wie viel bewegt ihr euch im Schnitt? Kommt ihr überhaupt auf mindestens 6.000 Schritte pro Tag? Treibt ihr regelmäßig Sport? Falls die Antworten darauf negativ ausfallen, dann könnte darin die Ursache für eure Müdigkeit liegen. Denn zu wenig Bewegung macht müde, da euer Kreislauf und Stoffwechsel dauerhaft down sind. Regelmäßiger Sport hingegen regt beides an und macht euch damit wacher. Und Zeit für täglich eine halbe Stunde Bewegung (dazu zählt auch, lieber mit dem Rad als mit dem Auto oder den Öffentlichen zu fahren), hat wirklich jeder.

Lasst beim Arzt überprüfen, ob ihr nicht vielleicht an einem Vitamin-B12-Mangel leidet. Der tritt häufig bei Vegetariern und Veganern auf. Ein Bluttest wird euch schnell darüber Auskunft geben können. Die zusätzliche Einnahme von Vitamin B12 dürfte eure Müdigkeit schnell wieder vertreiben.

Ebenfalls solltet ihr checken lassen, ob ihr nicht einen Eisenmangel habt. Auch der führt zu Ermattung und ständiger Müdigkeit, da euer Blut nicht ausreichend Sauerstoff transportieren kann. Auch hier könnt ihr das Problem mit der Einnahme von Eisentabletten beheben.

Fragt doch mal Freunde oder euren Partner, ob ihnen etwas Ungewöhnliches an eurem Schlaf auffällt. Schnarcht ihr oder habt ihr sogar Atemaussetzer in der Nacht? Das führt zu schlechtem Schlaf, während dem sich euer Körper nicht ausreichend erholen kann. Auch hier hilft nur der Gang zum Arzt.

Frühlingszeit ist Heuschnupfenzeit. Doch auch, wer an anderen Allergien leidet, greift schnell auf Antihistaminika zurück. Und die machen müde. Deshalb wird empfohlen, die Medikamente immer erst abends einzunehmen.

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