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No Carb: Das steckt dahinter

Um abzunehmen setzen manche Menschen mittlerweile nicht mehr auf Low Carb, sondern auf No Carb. Auf was man dabei alles verzichten muss, erfahrt ihr im Video.

Nach Low-Carb kommt No-Carb. Das Verzichten auf Kohlenhydrate wie Nudeln, Reis, Kartoffeln und Brot gilt schon seit einer ganzen Weile als Geheimrezept, um überflüssige Pfunde zu verlieren. Besonders abends verzichten Anhänger der Low-Carb, also kohlenhydratarmen Ernährung, auf stärkehaltige Lebensmittel, da diese angeblich über Nacht überschüssige Energie produzieren, die dann in Fettpölsterchen gespeichert wird.

Der Verzicht auf Pasta und das Brötchen zum Frühstück geht nun noch einen Schritt weiter. Bei der No-Carb, also kohlenhydratfreien Ernährung, soll, wie der Name schon sagt, gänzlich auf Stärke verzichtet werden. Während bei der Low-Carb-Diät zum Beispiel Nüsse und Hülsenfrüchte wie Linsen oder Erbsen noch als sinnvolle Alternativen zu Nudeln und Reis angepriesen werden, sind diese bei der No-Carb nun auch tabu. Denn auch diese Lebensmittel enthalten Kohlenhydrate, wenn auch sehr wenig. Auch Obst, das Zucker in Form von Fruktose enthält, darf dann nicht mehr auf den Speiseplan. Was bleibt sind vor allem grüne Gemüsesorten, Fleisch, Fisch, Eier und einige besonders proteinreiche Käsesorten.

Ist No-Carb gesund?

Ärzte und Ernährungswissenschaftler sind sich relativ einig. Die No-Carb-Diät ist auf Dauer ungesund und entspricht nicht den Richtlinien einer gesunderen Ernährung. Sowohl der Verzicht auf Stärke, aus der, nach Meinung vieler Ärzte, bis zu 50 Prozent unserer täglichen Energie aufgenommen werden sollten, sondern auch der übermäßige Genuss von tierischen Eiweißen kann zu Problemen führen. Zwar lässt sich mit dem Verzicht kurzfristig das ein oder andere Pfund abnehmen, als dauerhafte Ernährungsweise ist No-Carb allerdings nicht zu empfehlen.

Gesunde Alternative zu No-Carb

Je nach individuellem Energiebedarf, der von Alter, Job und sportlicher Aktivität abhängt, kann eine Ernährung gesund und sinnvoll sein, bei der die Kohlenhydrate reduziert werden. Besonders wichtig ist es, nicht seinen kompletten Energiebedarf aus tierischen Eiweißen zu decken, sondern auch auf pflanzliche Proteinquellen wie Hülsenfrüchte zurückzugreifen. Besonders einfach lassen sich vor allem Produkte aus Weißmehl wie helle Brötchen und Toast durch Alternativen aus Vollkorn ersetzen, die länger sättigen.

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