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Forscher klären auf: Darum ist Jucken so ansteckend

Kennst du das? Jemand in deiner Nähe kratzt sich - und plötzlich hast du auch einen fiesen Juckreiz? Das ist tatsächlich wissenschaftlich belegbar und tief in deinem Gehirn verankert. Im Clip erklären wir dir, warum das so ist.

17.03.2017 14:45 | 1:01 Min | © Wochit

Kennst du das? Jemand in deiner Nähe verspürt einen Juckreiz – und plötzlich musst auch du dich kratzen? Das ist tatsächlich wissenschaftlich belegbar und sogar tiefer in deinem Gehirn verankert, als bislang angenommen.

Darum ist Jucken so ansteckend

Das wurde in Experimenten mit Mäusen an der Washington University St. Louis herausgefunden. Lange war die Annahme, dass das Kratzen – ähnlich wie Gähnen – sozial ansteckend sei. Die neuen Erkenntnisse deuten aber darauf hin, dass der Juckreiz tatsächlich eine Reaktion des Gehirns ist und nicht durch die Empathie begründet wird.

Denn: auch Mäuse, die nach aktuellem Wissenstand kein echtes Empathie-Empfinden besitzen, kratzen sich, wenn ihre Artgenossen das tun. Dabei genügte es, ein Video abzuspielen – auch Gerüche oder Geräusche haben also keinen Einfluss darauf. Warum du dich trotzdem kratzen musst, erklären wir dir im Video.

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