Unter fremden Decken

Wer vögelt wie?

© ProSieben

Sex in Brasilien

Über 4.400 mal am Tag greifen brasilianische Schönheitschirurgen zum Skalpell: neue Brüste, straffere Bauchdecken, stramme Popos aber auch Vaginal-Verjüngungen gehören zu den Routine-Eingriffen.
In diesem Jahr feiert der Silikonbusen übrigens 50. Geburtstag. Und sie war die erste, die sich unters Messer wagte: Timmie Jean Lindsey Linds war die erste Patientin, die der Arzt Thomas Cronin in Houston operierte. Zuvor hatte er das Verfahren an einer Hündin namens Esmeralda geübt. 

Besonders wichtig ist den Brasilianern der Po. Über 200 Worte kennen sie allein für das Hinterteil: Bumbum, rabiote, bunda, traseiro, tutu, nádegas, cu…. (es ist nicht empfehlenswert, diese Vokabeln als Sprachkurs zu verstehen; es könnte unschöne Reaktionen geben...) 

Erstaunlicherweise – trotz des Körperkults – ist FKK in Brasilien aber größtenteils verboten, oben ohne verpönt. Wobei die Bikinioberteile und Stringtangas teilweise aber aus so wenig Stoff bestehen, dass sie als Zahnseide bezeichnet werden.

Sex in Frankreich

Was wir als „französisch“ bezeichnen, ist tatsächlich eine französische Spezialität. In Frankreich sind die Begriffe allerdings anders: Die Befriedigung des Mannes mit dem Mund ist „faire la pipe“ (die Pfeife machen), das Lecken der Frau wird „cunni“ genannt.
80 % aller Französinnen hatten bereits „Oralsex“. Aber der „Vagina-Kuss“ ist bei den Franzosen viel beliebter als die Fellatio. 85% aller Franzosen machen es ihren Partnerinnen mit dem Mund.
(Quelle: Studie von ANRE „Contexte de la sexualité en France“ 2006) 

Masturbation:
„Liebe dich selbst!“– dem gehen 68% aller Französinnen nach. Masturbation ist ein wichtiger Bestandteil der eigenen Sexualität – die Mehrzahl der befragten Frauen masturbieren mehrmals bzw. mindestens einmal im Monat.
(Quelle: Studie von Philippe Brenot „Les femmes, le sexe et lámour“, 2012)  

Wer auch einmal eine leidenschaftliche Taxifahrt durch Paris buchen möchte, kann dies unter  booking@sexcapades.eu  tun.

Sex in Schweden

1955 hat Schweden als erstes Land der Welt den Sexualkundeunterricht in den Stundenplan aufgenommen. Heute gilt der schwedische Aufklärungsunterricht als liberalster der Welt.
Der schwedische Reichsverband für sexuelle Aufklärung (RFSU) hat im vergangenen Jahr ein neues Lehrvideo hergestellt, das die Schüler zeitgemäß über Sexualität aufklären soll. Den gesamten Film gibt es  hier  zu sehen.

Und  hier  gibt es interessante Hintergrundinfos zum Film.
Mattiaz Björling ist in Schweden eine kleine Berühmtheit. Wer die (erotischen) Abenteuer des Sängers/Schauspielers/Bloggers nachlesen will, ist  hier  richtig.

Sex in Kenia

Circa 38% der kenianischen Frauen sind beschnitten. 2002 trat ein Gesetz zum Schutz des Kindes in Kraft, nach dem die Genitalverstümmelung unter Strafe steht. Allerdings gilt dieses Gesetz nur für Kinder unter 16 Jahren, lässt aber Heranwachsende (17 & 18-Jährige) außen vor.
Gesetze allein ändern nicht die traditionellen Einstellungen und Riten der Bevölkerung. Fakt ist: Genitalverstümmelungen finden immer noch statt.
Im Jahr 2005 schätzte Terre des Femmes die Gesamtzahl der betroffenen Mädchen und Frauen in afrikanischen Staaten auf 150 Millionen. Wer sich näher mit dem Thema „Beschneidung“ beschäftigen möchte, findet  hier  Zahlen, Fakten, Hintergründe. 

Aids/HIV ist und bleibt ein riesiges Problem in Kenia. Weltweit sind rund 34 Millionen Menschen infiziert, allein in Kenia leben 1,4 Millionen Menschen mit dem Virus. Das entspricht 7,1 % der Bevölkerung (im Alter zwischen 15 – 64 Jahren).
(Quelle: Kenya Aids Indicator Survey 2007) 

Sex in Japan

Bondagetechniken wurden im 15. und 16. Jahrhundert tatsächlich vor allem für den Kampf, die Folter und öffentliche Bestrafung benutzt. In der Edo-Periode (19. Jahrhundert) entwickelten sich die Fesselungsspiele zur Kunstform, zunächst im einfachen „Volks“-Theater, später Griffen Künstler die Techniken auf und entwickelten daraus Bondage als erotische Kunstform. Fesseln und gefesselt werden geschieht immer im beidseitigen Einvernehmen.
Arisue Go ist einer der berühmtesten Bondage-Künstler in Japan. Er hat bei mehreren Filmen mitgearbeitet bzw. darin mitgespielt. Heute gibt er unter anderem Kurse für Menschen, die seine Kunst erlernen wollen.  Hier  gibt es dazu alle Infos. 

Sex findet in Japan zum großen Teil außerhalb der Ehe statt – und während im Bett zu Hause nur noch wenig läuft, findet man in den Rotlichtbezirken regen Verkehr. Die japanischen Männer scheinen an ihren eigenen Frauen nur wenig Interesse zu haben, am weiblichen Geschlecht dafür umso mehr.
Für die Frauen zeigt sich das auf abstoßende Weise: Fast 64% der Japanerinnen zwischen 20 und 30 Jahren sind bereits in öffentlichen Verkehrsmitteln angegrabscht oder sexuell belästigt worden. Die Ausmaße sind so groß, dass in Tokio zum Beispiel separate Frauen-Waggons in den Metros eingerichtet wurden. Der Penis der Japaner ist dagegen eher klein, 10,9 cm im Durchschnitt. Deswegen sind japanische Kondome auch kleiner als zum Beispiel die europäischen.

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