- Bildquelle: Anna Maria Boshnakova © Anna Maria Boshnakova

Wer Malik Harris zum ersten Mal live sieht, wird diesen Anblick so schnell nicht vergessen. Was nicht nur daran liegt, dass er wie ein smarter Charmebolzen aussieht. Der junge Deutsch-Amerikaner kann zudem im Alleingang live Songs zusammenbauen, in deren Verlauf er dann mal singt, mal rappt, mal kurz an ein Drumkit springt oder ein paar Beatbox-Laute samplet und in all das auch noch eine unwiderstehliche Gitarrenmelodie einwebt. Gibt nicht viele, die diese Art des Solo-Musizierens so gekonnt beherrschen. Ed Sheeran fällt einem da natürlich ein, der ja auch nicht mehr braucht als eine Gitarre, diverse Effektpedale und eine nach seinen Bedürfnissen kombinierte Looping Machine, die in seinem Fall den schönen Namen „Chewie Monsta“ trägt.

Malik Harris mag noch nicht den Riesenerfolg und die Hits von Sheeran haben, aber er hat ein durchaus vergleichbares Skillset, was Gesang und Live-Performance angeht. Und Harris ist im Vergleich zu Sheeran ein veritabler Tänzer. Das spürte man schon bei einigen Performances seiner Singles „Say The Name“ und „Welcome To the Rumble“. Im Clip zur neuen Single „Bangin‘ On My Drum“ sieht man nun deutlich, dass Harris sich ein paar neue Moves draufgeschafft hat. Inspiriert wurde er dazu von einem Videodreh in New York 2019, bei dem er zum ersten Mal mit Profitänzern arbeitete.

Der Song ist eine rhythmische Feelgood-Nummer, die ähnlich happy macht wie eine Pharrell-Williams-Single. Malik Harris selbst sagt, er habe so etwas gerade dringend gebraucht: „Der Song versetzt mich in einen Vibe, nach dem ich mich – so wie wir vermutlich alle – schon lange sehne: mal wieder einfach glücklich sein, all den Stress vergessen und für ein paar Minuten loslassen. Tanzen, lachen, mitsingen – was immer sich gut anfühlt. Ich schicke das mit ‚Bangin‘ On My Drum‘ raus in die Welt: Auch wenn wir gerade wieder zu Hause bleiben müssen – lasst uns mit dem Song eine Party in unseren Köpfen steigen lassen und einen Track lang wieder richtig abdancen. Die positive Energie können wir alle gut gebrauchen.“ Recht hat er.

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