- Bildquelle:  Christoph Köstlin © Christoph Köstlin

Schon früh wusste die Berliner Sängerin Elen, was sie mit ihrem Leben anfangen wollte. Der Wunsch Sängerin zu werden zog sich durch ihre ganze Kindheit und so begann sie mit zunehmendem Alter die verschiedensten Instrumente auszuprobieren. Von Gitarre bis Schlagzeug und Keyboard war alles dabei, solange sie sich damit beim Singen begleiten konnte. Elen brannte sogar so sehr für ihren Traum, dass sie kurz vor dem Abitur die Schule verließ und stattdessen auf der Straße ihr Talent für die Musik unter Beweis stellte, vor den Schönhauser Allee Arkaden oder auf dem Alexanderplatz in Berlin, spielte Songs von Neil Young, Tracy Chapman, Coldplay und ab und zu auch einen ihrer eigenen. Ihr erstes Album finanzierte sie sich durch Crowdfunding.

Elen zeigt, sie hat keine Angst selbstbestimmt und auf sich selbst vertrauend zu leben, denn alles was sie erreicht hat, hat sie sich selbst aufgebaut. Ihr Zuhause ist ein kleiner Bauernhof, eine Stunde vor den Toren der Hauptstadt. Zusammen mit ihrem Mann lebt sie hier, kümmert sich um Haus und Tiere, und findet Inspiration für ihre Songs. 

Ihre Musik ist oft ein Gegenentwurf zum ständigen schneller, lauter, weiter. Sie selbst erzählt, dass es ihr nicht um die großen Dinge geht. Ihre Songs handeln von den kleinen Geschichten, darüber, wie sie die Welt sieht. Oft lässt sie dabei tief blicken, in unsere Zeit und unsere Welt, so auch auf ihrem neuen Album „Blind über Rot“.

Das offizielle Video