- Bildquelle: ferryhouse productions © ferryhouse productions

SELIG veröffentlichten am 13. März 2020 ihr neuestes Album.

Und das hat es in sich. 25 Jahre nach ihrem selbstbetitelten Debüt – ein Album, dessen Einfluss auf die deutsche Musikszene heute noch spürbar ist und das inzwischen Gold-Status erreicht hat – haben Jan Plewka und seine Mitstreiter befreundete Musiker gebeten, ihre Songs neu zu interpretieren. Dabei sind Größen wie Niedeckens BAP, Johannes Oerding und Madsen, die alle irgendwann den Weg der Hamburger Band gekreuzt haben. Das Jubiläum wird so gebührend gefeiert und wie Selig-Sänger Jan Plewka selbst schon erklärte, mit wem würde man ein solches Ereignis lieber feiern als mit Familie und Freunden.

Anfangs war geplant nur Lieder aus dem Debutalbum interpretieren zu lassen. Diese Idee verwarfen Selig jedoch je weiter das Projekt voranschritt. Und so kam es, dass auf dem Tribute-Album eine bunte Mischung aus einigen der besten Selig Songs aus 25 Jahren Bandgeschichte erschien. Wer jetzt das Album jedoch als Best of Compilation abtuen will, liegt falsch. Jedem Song haben die jeweiligen interpretierenden Künstler ihre eigene Note verpasst und so einzigartige Versionen dieser Klassiker der deutschen Musikgeschichte geschaffen. Madsen gaben „Wenn ich wollte“ eine rockige Verpackung, mit Bläsern und Streichern verfeinerten 17 Hippies „Regenbogenleicht“ mit osteuropäischem Flair und wie Selig auf Kölsch klingen, zeigt Wolfgang Niedecken von Niedeckens BAP in „Glaub mir“. Mal laut, mal leise, mal herzzerrreißend wie das von Philipp Poisel aufs Klavier übersetzte „Ohne dich“, mal allein und mal zusammen mit Selig. Völlig frei und ohne irgendwelche Vorgaben entstanden die unterschiedlichsten Versionen, die einfach nur noch mehr Lust auf weitere 25 Jahre Selig machen.