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Verborgene Schönheit

Kinostart: Will Smith im Drama „Verborgene Schönheit“

Das Drama „Verborgene Schönheit“ kommt mit einem echten Staraufgebot an die Kinokassen – und mit einer ergreifenden Geschichte von Liebe und Verlust.

„Verborgene Schönheit“

Regisseur David Frankel zählt vielleicht nicht zu den bekanntesten Namen im Hollywood-Business – obgleich er mit Filmen wie „Der Teufel trägt Prada“ und „Marley und ich“ sowohl bei den Kritikern als auch an den Kinokassen erfolgreich war. Sein neuer Film „Verborgene Schönheit“, wird schon aufgrund seiner Besetzung alle Aufmerksamkeit auf sich ziehen: Das Drama ist geradezu gespickt mit Stars. Blockbuster-Schauspieler Will Smith, Charakterdarsteller Edward Norton, Helen Mirren, Keira Knightley, Kate Winslet und viele mehr. Und so vielschichtig wie die Besetzung, ist auch die Geschichte selbst. „Verborgene Schönheit“ verfügt über einen ausgeklügelten Plot, der immer wieder neue Nebenhandlungen bietet. Der Zuschauer muss sich konzentrieren, um im Verlauf der Story den Überblick zu behalten. Am Ende wird er mit einer überraschenden Wendung belohnt, ganz im Sinne des Dreiklangs von „Liebe, Zeit und Tod“, der sich durch den gesamten Film zieht.

„Verborgene Schönheit“ im Faktencheck

Originaltitel: Collateral Beauty

Genre: Drama

Kinostart: 19. Januar 2017

Regie: David Frankel

Darsteller: Will Smith (Howard Inlet), Kate Winslet, Edward Norton, Michael Peña, Keira Knightley, Helen Mirren, Jacob Latimore

Altersfreigabe: ab 16 Jahre

Länge: 97 Minuten

Die Handlung: Worum geht’s in „Verborgene Schönheit“?

Howard Inlet ist erfolgreicher Geschäftsführer einer New Yorker Werbeagentur. Nach außen ist sein Leben vollkommen – aber der Tod seiner sechsjährigen Tochter hat Howard vollständig aus der Bahn geworfen. Er versinkt in einer Depression, aus der ihn weder seine besorgten Freunde, noch der drohende Untergang seiner Firma herausholen können. Seine Geschäftspartner setzen eine Ermittlerin auf Howard an und finden heraus, dass dieser in seiner Verzweiflung Briefe an abstrakte Größen wie Liebe, Tod und Zeit schreibt. Sie beschließen, drei Schauspieler zu engagieren, die Howard als Liebe, Tod und Zeit entgegentreten sollen, um mit ihm zu sprechen. Der Plan ist, Howard bei diesen Begegnungen zu filmen und die Schauspieler später aus der Aufnahme zu entfernen, um einen Beweis für Howards Unzurechnungsfähigkeit zu bekommen. Howard entscheidet sich unterdessen, eine Selbsthilfegruppe zu besuchen, wo er Madeleine kennenlernt. Sie hat ihre Tochter verloren und sich dadurch gänzlich von ihrem Mann entfremdet. Die drei Schauspieler, die Howard mit seiner Situation konfrontieren sollen, sprechen mit seinen Geschäftspartnern. Nach und nach kommt heraus, dass jeder von ihnen eigene Probleme und Tragödien im Leben hat. Seltsamerweise finden auch sie Trost in den Gesprächen mit „Zeit“, „Tod“ und „Liebe“. Howard dagegen geht auf Madeleine zu – und am Ende können sich die beiden mehr Trost geben, als sie vielleicht selbst geglaubt haben.

„Verborgene Schönheit“ – Gefühlskino mit Tiefgang

Ist „Verborgene Schönheit“ nun ein klassischer Taschentuch-Hollywoodfilm oder ein tiefgründiges Drama, das sich mit den großen philosophischen Fragen des Lebens befasst? Wahrscheinlich ein bisschen von beidem: Tatsächlich bietet die Personifizierung von Liebe, Zeit und Tod reichlich Raum für grundsätzliche Fragen und „Was wäre, wenn“-Gedankengänge. Gleichzeitig ist „Verborgene Schönheit“ trotz der komplexen Handlungsstränge teilweise erstaunlich einfach umgesetzt. Einen Kinobesuch wert ist der Film schon allein wegen der hochkarätigen Darsteller: Will Smith natürlich, der sich mit Filmen wie „Das Streben nach Glück“ vom frechen Actionhelden zum Drama-Experten gewandelt hat. Aber auch Keira Knightley, Jacob Latimore und Helen Mirren, die Liebe, Zeit und Tod ein Gesicht – und eine ganz eigene, sympathische Persönlichkeit verleihen. 

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