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Wendy - Der Film

„Wendy – Der Film“: Jetzt gibt es Wendy auch im Kino!

„Wendy“ ist eine Institution in deutschen Kinderzimmern: Seit Generationen liefert das Pferdemagazin seinen zumeist weiblichen Fans Comic-Geschichten, Infos rund ums Pferd und natürlich jede Menge Stoff zum Träumen.

„Wendy – der Film“: Abenteuer von Mädchen und Pferden

„Wendy“ ist eine Institution in deutschen Kinderzimmern: Seit Generationen liefert das Pferdemagazin seinen zumeist weiblichen Fans Comic-Geschichten, Infos rund ums Pferd und natürlich jede Menge Stoff zum Träumen. Mit dem neuen Film von „Hanni und Nanni“-Regisseurin Dagmar Seume wird Wendy nun tatsächlich lebendig. Der erste Wendy-Kinofilm orientiert sich zwar an der bekannten Comic-Vorlage, weicht aber inhaltlich deutlich davon ab. Erzählt wird die Geschichte, wie das Mädchen Wendy seine Liebe zu den Pferden entdeckt – quasi das „Prequel“ zum Wendy-Comic. Mit erfolgreichen Pferdefilmen wie der „Bibi und Tina“-Reihe oder den „Ostwind“-Filmen liegt die Messlatte für „Wendy – Der Film“ sehr hoch. Wir verraten, ob der Film die ganze Familie überzeugen kann.

„Wendy – Der Film“ im Faktencheck

Originaltitel: Wendy – Der Film

Genre: Familie/Abenteuer/Tierfilm

Kinostart: 26. Januar 2017

Regie: Dagmar Seume

Darsteller: Jule Herrmann (Wendy), Jasmin Gerat (Heike), Benjamin Sadler (Gunnar), Maren Kroymann (Herta)

Altersfreigabe: ohne Altersbeschränkung

Länge: 91 Minuten

Die Handlung: Worum geht’s in „Wendy – Der Film“?

Wendy ist 12 Jahre alt und war bis vor einiger Zeit eine begeisterte Reiterin. Doch seit einem schweren Reitunfall muss sie eine Schiene am Bein tragen und hat das Reiten vollständig aufgeben. Daher ist sie schockiert, als ihre Eltern mit ihr in den Sommerferien auf den Reiterhof „Gut Rosenborg“ fahren, der Wendys Oma Herta gehört. Der Reiterhof ist ziemlich heruntergekommen, aber immerhin hat Wendy zu ihrer Oma ein gutes Verhältnis. Ihre Abwehrhaltung dem Hof und seinen Pferden gegenüber ändert sich schlagartig, als sie das verletzte Pony Dixie trifft. Wendy beginnt sich um Dixie zu kümmern und plötzlich erscheint ihr auch das Reiten gar nicht mehr so abwegig. Wendy und Dixie fassen Vertrauen zueinander und nach und nach sind sie – jeder für sich – bereit, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Und das ist auch notwendig – denn die beiden müssen fest zusammenhalten, um neue Abenteuer zu bestehen.

„Wendy – Der Film“ – die Krönung des Wendy-Medienimperiums?

Die erste Ausgabe des „Wendy“-Magazins ging 1986 über den Ladentisch. Das 30-jährige Bestehen des Pferde-Dauerbrenners war sicher einer der Gründe für die Produktionsfirma Bantry Bay Productions, den „Wendy“-Film jetzt in Angriff zu nehmen. Möglicherweise ist der Kinofilm aber auch einfach eine lange fällige Vervollständigung des Wendy-Medienimperiums. Schließlich gibt es neben den Comic-Geschichten im „Wendy“-Magazin unter anderem eine Hörspielreihe mit Wendys Abenteuern, eine animierte Fernsehserien für das Kinderfernsehen sowie eine kanadische Serie, für die Wendy Modell stand. Auch Computerspiele und jede Menge Merchandise à la Wendy gibt es mittlerweile. Für einen Familienfilm im Kino ist allerdings mehr gefragt als hübsche Bilder – vielleicht ist das der Grund dafür, dass „Wendy – Der Film“ recht wenig mit dem Comic zu tun hat. Bis auf den Hauptcharakter Wendy werden große Teile der Geschichte neu erzählt. Das ist kindgerecht und spannend inszeniert, aber eben nicht das, was waschechte „Wendy“-Fans vielleicht erwarten. Kinder werden sich dennoch über den farbenfrohen, gut verständlichen Film freuen – und über die Pferdeszenen allemal. 

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