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"Air Force One"-Darsteller Harrison Ford (73) galt bislang als kantiger Typ, der es als Filmheld mit den größten Herausforderungen und Gefahren aufnehmen kann. Bei den Drehs übernimmt er die Stunts gerne selbst, im Privatleben hat ihm sogar ein Flugzeugabsturz nichts anhaben können. Nun lässt ein Bericht von Christian Slater auf eine ganz andere Seite des "Star Wars"-Helden schließen. Ford scheint ein zärtlicher Typ zu sein, wie sein Kollege bei der Pressekonferenz der "Television Critics Association" ausplaudert. Am Abend der "Golden Globes" sei Slater der Hollywoodikone auf einer Afterparty begegnet. "Er hat gar nicht mehr damit aufgehört, mein gesamtes Gesicht abzuknutschen", erinnert sich Slater.

"Ich habe mir gedacht: Die Nacht kann nicht mehr besser werden als das hier, also kann ich nach Hause gehen", schildert Christian Slater seine Überlegungen nach der illustren Begegnung mit Harrison Ford. Ob der "Air Force One"-Star einen sitzen hatte oder der Anfall von Zärtlichkeit zu seinem alltäglichen Repertoire im Umgang mit Kollegen gehört, bleibt offen. Für Slater hatte sich mit der Knutschattacke ein Kreis geschlossen, der ihm bei den "Golden Globes" fast surreal erscheinen musste. Seine Auszeichnung als bester Nebendarsteller einer TV-Serie für "Mr. Robot" bedeutet den größten Erfolg seit den Neunzigern für den begnadeten Schauspieler, der in seiner Karriere immer wieder mit Skandalen und Verhaftungen von sich reden machte.

“Kampf und Überwindung stehen sogar im Wörterbuch vor Erfolg", sinniert der Kollege von Harrison Ford und betont: "Ich bin so dankbar, dass ich zu ’Mr. Robot' Ja gesagt habe. Es ist ein Ritt, der schwer einzuschätzen ist. Ich bin glücklich, ihn mitzumachen." Es mag dieses Strahlen vor neuem Glück gewesen sein, das den "Air Force One"-Mimen in der Nacht der "Golden Globes 2016" zu seiner Knutschattacke hinriss.