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Ach, wie schauderhaft war fernsehen in den 90er-Jahren noch als "Akte X" über die TV-Bildschirme flimmerte. Doch so unheimlich Aliens und UFOs auch waren, so romantisch wurde die Geschichte zwischen den beiden Hauptcharakteren, Fox Mulder und Dana Scully. Jetzt kehrt die Kultserie endlich mit einer neuen Staffel zurück – Hauptdarsteller David Duchovny (55) macht jedoch unmissverständlich klar, worauf Fans sich nicht freuen brauchen: Herzschmerz und Liebelei.

"Die Sache mit der Beziehung zwischen Scully und Mulder wurde nie wirklich ausgereizt, das war nie der dominante Aspekt der Show. Das war etwas, was unausgesprochen blieb. Ich denke, dabei wird es auch bleiben", erklärt David Duchovny dem "Hollywood Reporter" relativ nüchtern. Vielmehr geht es in der Neuauflage von "Akte X" um das Wesentliche: Unheimliche Geschichten, mysteriöse Fälle. "Wir waren nie in einer größeren Gefahr", hört man Fox Mulder in einer Preview auf die Neuauflage von "Akte X" sagen. "Ich bin mehr denn je überzeugt, dass wir die Wahrheit finden", entgegnet Scully in einer anderen Szenen. In der ersten Folge wird nämlich direkt eine Person von Außerirdischen entführt – behauptet sie zumindest. Es gibt also wichtigeres für Scully und Mulder zu erledigen, als über ihre Beziehung zu sprechen.

Das sieht auch David Duchovny so: "Also ganz ehrlich möchte ich Mulder und Scully nicht bei irgendwelchen Paartherapie-Sitzungen sehen. Das ist nun wirklich nicht 'Akte X'. Für sowas gibt es genügend andere Shows." Serienschöpfer Chris Carter (58) scheint dies jedoch etwas relativierter zu betrachten. Er möchte den Fans zumindest eine Erklärung abliefern, was aus der Romanze wurde. So verspricht er: "Sieben oder acht Jahre sind vergangen. Eine schwierige Zeit für die Beziehung. Wir werden herausfinden, was in der Zeit passiert ist."