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Lederhose, Wanderstiefel, Sonnenbrille und Superhelden-Umgang: Schlagerstar Andreas Gabalier (30) präsentiert sich bei seinen Auftritten gerne mal in Gestalt eines Superhelden. Alles für sein aktuelles Album "Mountain Man". Doch macht er das wirklich nur in Anlehnung an seine Platte, oder fühlt sich der Österreicher nicht doch ein wenig wie Supermann persönlich? Mit diesem Vorurteil räumt der Sänger jetzt in einem Interview mit "Merkur Online" auf. Auf die Frage, wie viel Ironie und wie viel Authentizität ihn im stecke, antwortete er:

"Authentizität auf jeden Fall. Ich steh zu dem was ich sag’, was ich mache. Ich schreibe meine Songs selber. Der 'Mountain Man' ist natürlich wieder mit einem Augenzwinkern zu sehen." Dennoch polarisiert sein Superhelden-Gehabe auf der Bühne und im Video zur gleichnamigen Single – und führt unter Fans und Kritikern immer wieder zu Diskussionen. Und genau das ist es, was Andreas Gabalier eigentlich wollte. "Der 'Mounatin Man' soll polarisieren. Aufmerksamkeit schaffen. Also wer den ernst nimmt und denkt, dass ich mich wirklich als Superheld sehe, der tut mir leid", so sein klares Statement.

Während andere über ihn reden, verfolgt Andreas Gabalier indes große Ziele. So will er 2016 das Olympiastadion in München füllen. Ein "gewagter Schritt", wie er selbst im Interview sagt. Doch sollte es gelingen, ginge für ihn ein großer Traum in Erfüllung: "Das ist kein Größenwahn. Das ist ein Traum. Mein Traum." Alleine wird er das Stadion aber vermutlich nicht rocken, wie er weiter erklärte: "Es wird sicher zwei, drei Gastauftritte geben. Namen sind aber noch nicht spruchreif." Seine Fans dürfen gespannt sein.