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Zum Finale der "WM 2014" unterstützte die Kanzlerin ihr Team mit einer Geheimwaffe. Wer genau hinsah, konnte unter ihrem roten Blazer die legendäre Schlandkette entdecken. Schon 2009 trug Angela Merkel das gute Stück im Bundestag, als sie zum zweiten Mal zur Kanzlerin gewählt wurde. Beim TV-Duell zur Bundestagswahl sorgte sie mit ihrer schwarz-rot-goldenen Halskette dann erstmals für großes Aufsehen. Der Slogan "Hätte, hätte, Deutschlandkette" gehörte zu den meist getwitterten des Abends – die "#Schlandkette" entfachte auf dem Kurznachrichtendienst hitzige Diskussionen. Das ausgefallene Schmuckstück erfreute sich so großer Beliebtheit, dass es sogar einen eigenen Twitter-Account mit über 7000 Followern sein eigen nennen darf.

Beim 4:0-Sieg gegen Portugal leisteten die Kanzlerin in rotem Blazer und Schlandkette der Nationalmannschaft bereits gute Dienste als Glücksbringer. Warum also Bewährtes ändern? "Ich bin wieder daaaaa!", verkündete die Schlandkette vor dem Finale der "WM 2014" auf Twitter. Zum Endspiel schlüpfte Angela Merkel erneut in den roten Blazer und trug ihre berühmte Kette um den Hals. Auf Bildern, die die Kanzlerin hinter den Kulissen der "WM 2014" zeigen, kombiniert sie die Kette sogar noch mit einem weiteren modischen Glücksbringer. "Die Schlandkette war gestern: Schlandtasche, übernehmen sie", kommentierte ein Twitter-User das neueste Accessoire, eine fußballförmige Handtasche in den Nationalfarben. Bundespräsident Joachim Gauck (74) punktete neben der Kanzlerin zudem mit einer Schlandkrawatte.

Ob die Kanzlerin abergläubisch ist oder nicht – geschadet hat es der deutschen Mannschaft in jedem Fall nicht. Beim 1:0 gegen Argentinien gab es für Angela Merkel kein Halten mehr. Nach dem Spiel gratulierte sie jedem Spieler mit einer herzlichen Umarmung und posierte in der Kabine sichtlich erfreut mit jubelndem Team, dem funkelnden Pokal und natürlich ihrer Schlandkette.