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Was so ein Auftritt in zwei Folgen von "Arrow" und "Flash" im Superhelden-Universum doch so alles auslösen kann. Doug Jones (55) sorgte gleich zweimal für Aufsehen in seiner Rolle als Deathbolt. Kein Wunder, steht der Schauspieler doch wie kaum ein anderer für krasse Rollenwechsel. So war Jones noch zuletzt in "Falling Skies" und "The Strain" ganz anders zu sehen. Doch die Anhänger der Superhelden-Flicks sollten nicht allzu traurig sein. Deathbolt muss nicht für immer das Zeitliche gesegnet haben, wie der Mime im Interview mit "Comicbook" andeutet. Der US-Amerikaner erinnert sich an seinen Einsatz zurück und kommt selbst ins Nachdenken: "Die Frage bleibt: Wurde ich nun wirklich getötet oder nur zwischenzeitlich mundtot gemacht?"

Die entscheidende Szene habe am Ende einiges an Interpretationsspielraum gelassen. "Ich wandte mich zur Kamera und hatte ein dickes Gefrierbrand-Mal in meinem Gesicht", schildert der "Arrow"-Star. "Dann fiel Deathbold aus dem Bild und das war das letzte Mal, das mich die Zuschauer sahen. Anschließend wurde bloß noch auf mich Bezug genommen." Später habe es in der Formulierung entscheidende Unterschiede beim Dreh der verschiedenen Takes der Szene gegeben: "Liam McIntyre fragte Wentworth Miller: 'Warum hast du auf ihn geschossen?' Vorher hatte es schon Aufnahmen gegeben mit: 'Warum hast du ihn getötet?'" Der "Flash"-Mitwirkende wolle sich nicht aufgrund einer Formulierung festlegen, aber: "Es könnte möglicherweise eine Rückkehr geben, wir werden sehen."

Immerhin sei es in einer Welt wie der von "Arrow" und "Flash" anders als auf anderen fiktionalen Spielflächen: "In einem Comic-Universum bedeutet der Tod nichts." In diesem Fall sei noch nicht mal sicher, ob ein Tod überhaupt gemeint war. Am Ende gebe das Ganze den Verantwortlichen mehr Freiheiten, so Doug Jones: "Wenn ich beschäftigt bin, müssen sie mich nicht zurückbringen. Wenn ich verfügbar bin und sich mich wollen, wird Deathbold zurückkehren."