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Offenbar ging Michael Keaton (63) ein wenig zu selbstbewusst an die "Oscars 2015" heran. Schon Wochen vor der Preisverleihung galt der "Birdman"-Darsteller als heißer Favorit in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" – doch dann musste er Eddie Redmayne (33) die Trophäe überlassen. Besonders peinlich daran: Als der Satz "And the 'Oscar' goes to..." ausgesprochen wurde, zog Keaton seine vorbereitete Rede aus der Tasche, um sie nur wenige Sekunden später wieder verschwinden zu lassen.

Nicht nur Michael Keaton sah sich als Sieger bei den "Oscars 2015", auch sein Konkurrent Eddie Redmayne applaudierte bereits für den Favoriten aus "Birdman". Obwohl der ehemalige "Batman"-Star versuchte, die unangenehme Situation ganz profimäßig zu überspielen, war ihm die Enttäuschung anzusehen. Später am Abend durfte er sich dann aber doch noch freuen: Die Komödie wurde als "Bester Film" bei den "Academy Awards" ausgezeichnet. Die Rede ließ er dafür allerdings in der Tasche stecken. Mit den Worten, es sei eine "gewaltige Erfahrung" gewesen, bedankte er sich für die Auszeichnung.

Schon auf dem roten Teppich der "Oscars 2015" zeigte sich "Birdman"-Mime Michael Keaton ganz locker. Im Gespräch mit Steven Gätjen (42) ließ er wissen, dass er sich ein wenig Mut angetrunken hätte. Doch schnell stellte er klar, dass er nur einen Scherz gemacht hätte. Er könne ohnehin nicht so viel trinken, wie die Deutschen. Ob es nach der Pleite bei den "Academy Awards" dafür den einen oder anderen Trost-Drink gab?

Fakt bleibt jedoch: Michael Keaton steht auch nach der " Oscars 2015 "-Niederlage hinter dem Projekt " Birdman ". "Ich habe die Arbeit des Regisseurs gesehen, deswegen war ich schnell überzeugt", erklärt der Hollywoodstar.

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