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Monatelang lag Bobbi Kristina Brown (†22) im Koma, vergangenen Sonntag ereilte sie dann dasselbe tragische Schicksal wie ihre Mutter Whitney Housten (†48). Die junge Frau, die seit Ende Januar verzweifelt um ihr Leben kämpfte und die ganze Welt in Atem hielt, ist tot. Zu den Akten gelegt werden kann ihr Fall deswegen jedoch noch lange nicht. Im Mittelpunkt der Aufklärung ihres Todes steht abermals Nick Gordon im Mittelpunkt. Der gestand bereits, dass er am Tag, als Bobbi Kristina Brown so gut wie tot in der Badewanne ihrer Wohnung vorgefunden wurde, Drogen mit seiner Lebenspartnerin konsumiert hatte. Mit dem Geständnis ist Gordon aber noch längst nicht aus dem Schneider, nach wie vor steht er als Haupttatverdächtiger im Raum der polizeilichen Ermittlungen.

Ob Nick Gordon letztendlich für den Tod von Bobbi Kristina Brown verantwortlich war, lässt sich deswegen schwer herausfinden, da man anhand des Körpers der Jungschauspielerin zwar den Konsum von Rauschmittel nachweisen kann, es jedoch unmöglich ist, zu belegen, wer sie ihr letztendlich verabreicht hat. Daher soll laut des Gossipportals "TMZ" Nick Gordons Freund Max Lomas nun vor Gericht aussagen. Der war neben Gordon nämlich als einzige weitere Person am Unglücksort anwesend. Um Lomas zum Reden zu bringen, plane die Polizei ihm ein unmoralisches Angebot zu machen, das in der US-amerikanischen Kriminologie längst Schule gemacht hat. Bei einer Aussage soll Gordons Kumpel von jeglichen Strafdelikten befreit werden.

Sollte herauskommen, dass Gordon Bobbi Kristina Brown dabei half, an Drogen zu kommen und somit eine Mitschuld daran trage, dass sie nun tot ist, könnte er wegen fahrlässiger Tötung für mehrere Jahre hinter Gittern kommen.