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Charlotte Roche (35) ist in aller Welt dafür bekannt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. In ihrem Erotikbestseller "Feuchtgebiete", dessen Verfilmung in wenigen Tagen in die Kinos kommt, scheut sich die Autorin nicht, detaillierte Beschreibungen jeglicher Körperflüssigkeiten abzuliefern. Nun ist jedoch Schluss damit, erzählt die britische Moderatorin in einem Interview mit "n-tv".

"Ich habe früher zum Beispiel in der Kneipe mit Freunden sehr gerne Zoten gemacht oder Obszönitäten vom Stapel gelassen. Ich war im Privaten dafür bekannt, die größte Fresse zu haben", berichtet Charlotte Roche im Interview und erzählt weiter: "Ich habe immer versucht, dass, was sonst nur Männer machen, richtig mitzumachen - dieses Reißen von Zoten und immer noch einen draufsetzen."

Doch das war früher, heute hat die "Feuchtgebiete"-Autorin ihre obszönen Witzchen satt: "Seit 'Feuchtgebiete', der ganzen Pressearbeit und Schlüpfrigkeiten dazu mit Journalisten ist aber praktisch mein Pulver verschossen. Ich habe privat keinen Bock mehr, Zoten zu reißen. Ich bin sozusagen leergebumst, was das angeht." Nichtsdestotrotz ist Charlotte Roche mehr als zufrieden mit der Umsetzung ihres Erfolgsromans.