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Bereits am 7. Juni tat der Mann seine letzten Atemzüge, der die Filmfans über Generationen begeistert hat. Laut einem Bericht des britischen "Telegraph", der sich auf die Familie des Mimen beruft, sei Christopher Lee in einem Londoner Krankenhaus gestorben. Dort war der Saruman-Darsteller vor rund drei Wochen eingeliefert worden, weil er Herzprobleme und Atembeschwerden hatte. Seinen 93. Geburtstag erlebte der Brite im Krankenbett, ehe er am letzten Wochenende gestorben war. Die Ehefrau des Mimen habe die Nachricht über den Tod ihres Mannes zunächst zurückgehalten, um in Ruhe die nahen Verwandten benachrichtigen zu können, hieß es weiter.

"Herr der Ringe"-Co-Star Dominic Monaghan (38) gibt seiner Trauer per Twitter Ausdruck und postet: "Es tut mir so leid zu hören, dass Christopher Lee gestorben ist." Der Kollege sei etwas ganz Besonderes gewesen: "Er war ein so faszinierender Mensch." Monaghan endet mit einer Anekdote über einen Trick, den der Star von der Zusammenarbeit mit der Schauspieler-Ikone erinnert: "Er warf einen großen Kuli direkt vor mir in einen Baumstamm." Es waren vor allem die Schurken, die Christopher Lee verkörperte wie kaum ein Zweiter. In Klassiker-Produktionen, für die er bei Fans und Filmliebhabern ewig in Erinnerung bleiben wird.

Ob "Dracula" von 1958, dem acht weitere Vampir-Filme folgten, der James-Bond-Klassiker "Der Mann mit dem goldenen Colt" von 1974, "Star Wars" von 2002 und 2005 oder die Tolkien-Abenteuer "Der Herr der Ringe" von 2001 bis 2003 sowie "Der Hobbit" von 2012 bis 2014: Christopher Lee hat Kino-Geschichte mitgeschrieben und bleibt unvergesslich.