- Bildquelle: WENN/Nikki Nelson © WENN/Nikki Nelson

"Ich wünschte, dass ich jeden von euch für die Freundschaft und die Unterstützung danken könnte. Ich liebe 'Criminal Minds' und ich bin enttäuscht darüber, was passiert ist." Mit diesen Worten kommentierte Thomas Gibson via Twitter seine Entlassung von der Krimiserie. Zwar wurde die Echtheit des Accounts noch nicht verifiziert, auf Nachfrage von "Hollywood Reporter" bestätigten jedoch Gibsons Sprecher, dass das Konto ihm gehören würde. Das Kurzmitteilungsportal nutze der Mime nun, um falsche Gerüchte um den Rauswurf zu vermeiden und die Fans auf dem Laufenden zu halten: "Ich bin hier auf Twitter, damit wir in den zukünftigen Tagen in Kontakt bleiben und direkt miteinander sprechen können."

In einem weiteren Tweet bedankt sich der "Criminal Minds"-Star dafür, dass er in diesen schwierigen Zeiten auf den Rückhalt der Fans zählen kann. Gleichzeitig kündigte er an, dass die Kündigung nicht "das Ende, sondern erst der Beginn" sei. Offensichtlich will Thomas Gibson die Serie noch nicht so schnell verlassen. Laut dem Newsportal sollen die Anwälte des "Criminal Minds"-Helden derzeit eine Klage gegen die Produzenten der Show prüfen. Die warfen Gibson nämlich vor, von ihm getreten worden zu sein, nachdem es zu seiner Meinungsverschiedenheit am Set kam.

Ob sich der Streit tatsächlich so zugetragen, muss noch geprüft werden, aus heiterem Himmel kommen die Anschuldigungen allerdings nicht. Bereits vor sechs Jahren sorgte Thomas Gibson für Negativschlagzeilen, nachdem er bei einem Regieassistenten handgreiflich wurde. Damals wurde der 54-Jährige dazu verdonnert, mithilfe eines Anti-Aggressivitäts-Trainings seine Wutausbrüche in den Griff zu bekommen. Allem Anschein hat die Maßnahme beim "Criminal Minds"-Protagonisten allerdings nicht den erhofften Erfolg eingebracht.