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2015 könnte das Jahr von Julianne Moore (54) werden. Bei der 72. Verleihung der "Golden Globes" am 11. Januar wurde die Schauspielerin für ihre Rolle als alzheimerkranke Sprachwissenschaftlerin in "Still Alice" ausgezeichnet. Ein gutes Omen, gelten die Awards der "Hollywood Foreign Press Association" als kleiner Bruder der "Oscars". Und tatsächlich: Am gestrigen Donnerstag wurde Julianne Moore für einen Goldjungen nominiert. Viel Zeit zur Freude hatte sie aber nicht, folgte wenige Stunden schon der nächste Streich.

Bei den "Critics' Choice Awards 2015" konnte sich die rothaarige Aktrice gegen Jennifer Aniston (45), Marion Cotillard (39), Felicity Jones (31), Rosamund Pike (35) und Reese Witherspoon (38) durchsetzen – erneut in der Kategorie "Beste Schauspielerin", erneut mit dem Film "Still Alice". Damit wurde Julianne Moore einmal mehr ihrer Favoritenrolle gerecht. Eine faustdicke Überraschung gab es hingegen bei den Männern. So wurde Michael Keaton für seine schauspielerische Darbietung als titelgebender Superheld "Birdman" ausgezeichnet und durfte gleich zwei "Critics' Choice Movie Awards 2015" mit nach Hause nehmen – einmal als "Bester Schauspieler" und einmal als "Bester Schauspieler in eine Komödie".

Und Michael Keaton könnte am 22. Februar sogar nachlegen. Bei den "Oscars 2015" darf sich der erste Kino-"Batman" ebenfalls Hoffnungen auf eine Auszeichnung machen. Experten räumen jedoch Benedict Cumberbatch (38) die größten Chancen ein, den Goldjungen einheimsen zu können. Als britischer Mathematiker Alan Turing (†41) in "The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben" bekam der "Sherlock"-Star in den vergangenen Wochen durchweg positive Kritiken und sorgte zudem für volle Kinokassen. Bei den Damen ist es "Critics' Choice Movie Awards 2015"-Siegerin Julianne Moore, die bei den "Oscars 2015" als heißeste Anwärterin auf einen Preis ins Rennen geht.

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