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"Ich mag die Idee nicht, einen eindimensionalen Charakter zu spielen, der furchtlos, stark, ein Killer ist und nur seinen Instinkten folgt und erst in gefährlichen Situationen aufblüht", so Evangeline Lilly (35) im Gespräch mit der "Huffington Post". Spielt sie mit ihrer Aussage etwa auf den überwiegend aus Männern bestehenden "Der Hobbit 3"-Cast an? Das lässt die Schauspielerin offen, verrät jedoch, dass sie anspruchslose Rolle "langweilen" und sie "nicht glaubt, dass diese das widerspiegeln, was Frauen im tiefsten Inneren spüren würden."

Demnach würde Evangeline Lilly auch für kein Geld der Welt ihr Geschlecht aufgeben – als Feministin wolle die Darstellerin aus "Der Hobbit 3" aber nicht bezeichnet werden. "Ich bin sehr stolz, eine Frau zu sein, und als Frau, mag ich das Wort 'Feminismus' nicht, weil ich es automatisch mit Frauen assoziiere, die vorgeben, Männer zu sein. Und daran bin ich nicht interessiert."

Seit ihrem Engagement in der TV-Serie "Lost" zwischen 2004 und 2010 sei Evangeline Lilly nicht mehr darauf aus, möglichst viele Rolle zu bekommen. Sich selbst beschreibt die "Der Hobbit 3"-Schönheit als eine "etwas widerspenstige Schauspielerin", die sich in letzten fünf Jahren vor allem auf die Arbeit als Autorin fokussiert hat. Aufgrund ihres Status müsse sie Angeboten auch nicht mehr hinterherjagen – diese würden ihr praktisch zugeflogen kommen. "Ich habe das Glück, dass viele der großen Filmemacher zu mir kamen und sagten, 'Wir würden gerne, dass du diese oder diese Rolle spielst.'" Und einer dieser großen Filmemacher dürfte sicherlich auch " Der Hobbit 3 "-Regisseur Peter Jackson (53) gewesen sein.