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Zugegeben: Mit dem Kampf zwischen Gut und Böse und dem Sieg des unscheinbaren kleinen Helden hat Regisseur Peter Jackson (53) nicht das Rad neu erfunden. Trotz allem findet Hauptdarsteller Martin Freeman (43) die Geschichte, die in "Der Hobbit 3: Die Schlacht der Fünf Heere" erzählt wird, äußerst wichtig. "Ich glaube die Botschaft des Filmes ist ziemlich geradeheraus. Es ist nicht die erste Geschichte auf der Welt, die die Botschaft hat, dass ein kleiner Typ triumphieren kann. Der Grund, warum es wiederkehrt, ist, weil sie stark ist und inspirierend", zitiert "Contact Music" ein Statement von der Pressekonferenz zum Film.

In "Der Hobbit 3: Die Schlacht der Fünf Heere" verlässt Martin Freeman als unbescholtener Hobbit Bilbo Beutlin das Auenland und kehrt als Held zurück – sehr zur Freude der Zuschauer. "Wir wollen, dass es wahr ist, aber es ist auch wahr, wisst ihr. Die meisten echten Helden auf der Welt sind nicht 1,95 Meter groß und sehen aus wie Wikinger. Die meisten alltäglichen Helden sehen nicht so aus. Wir alle wissen, dass es wahr ist", gab sich Martin Freeman überzeugt. "Hollywood will uns nicht immer die Wahrheit erzählen und darum halten wir es alle für überraschend, dass Bilbo ein Held sein könnte."

Im wahren Leben sähen Helden dem kleinen Hobbit aus " Der Hobbit 3: Die Schlacht der Fünf Heere " gar nicht so unähnlich. "Also, tatsächlich sehen die meisten Leute, die wir je getroffen haben und als mutig oder inspirierend oder heldenhaft bezeichnen würden, nicht aus wie Dolph Lundgren, wisst ihr, was ich meine?" Martin Freeman habe natürlich überhaupt nichts gegen die Actionlegende einzuwenden, die Botschaft seines Films überzeuge ihn dennoch. "Also ich denke nicht, dass es das erste Mal in der Geschichte der Menschheit ist, dass diese Botschaft erzählt wurde, aber ich denke es ist eine, die es sich neu zu erzählen lohnt."

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